eeks sticky Elbe-Elster MVZ GmbH

Aktuelles

Am 12. September bietet das Elbe-Elster Klinikum von 17 bis 19 Uhr eine Telefonsprechstunde für alle Fragen rund um die Harn- und Stuhlinkontinenz an. Am Telefon werden Chefärztin Dr. Kathrin Angelow, Oberarzt Dr. Sixten Stoppe und Oberärztin Zainab Moualla die Gespräche vertraulich entgegennehmen und Fragen beantworten.

Die Experten der Urogynäkologie sind unter der Telefonnummer 03535 491-0 erreichbar.

Bereits im Vorfeld erläutert Oberarzt Dr. Sixten Stoppe im Interview einige wichtige Fragen:

Was ist eine Harn- bzw. Stuhlinkontinenz?

Dr. Stoppe: Darunter versteht man den Verlust der Fähigkeit, den Urin bzw. Stuhl zu speichern und selbst den Ort und Zeitpunkt der Entleerung zu bestimmen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Zunächst lässt sich aus der Schilderung des Problems durch die Patientin schon sehr viel schlussfolgern. Wenn allerdings noch Fragen offen bleiben, ist eine urodynamische Untersuchung notwendig, die wir in Herzberg und Finsterwalde anbieten.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Muss zwangsläufig operiert werden?

An erster Stelle der Behandlung der Harn- und Stuhlinkontinenz steht die konservative Therapie. Das sind die Beckenbodengymnastik, die Elektro­stimulationstherapie und die lokale Hormonbehandlung. Erst dann wird eine Operation in Betracht gezogen.

Was sind die Ursachen für eine Harninkontinenz? Wie kann man ihr vorbeugen?

Ursachen sind Schwangerschaft, Adipositas, schweres Heben und Tragen, chronischer Husten oder Bindegewebsschwäche. Einer Harninkontinenz lässt sich durch regelmäßige Bewegung, insbesondere durch Beckenbodengymnastik, mit gesunder Ernährung und mindestens 1,5 Liter Trinken am Tag vorbeugen. Vermeiden sollte man außerdem Übergewicht sowie schweres Heben und Tragen.

Was sind Ursachen für eine Stuhlinkontinenz?

Die Ursachen sind oft vielfältig. Oft sind neben nervlichen Ursachen Störungen der Verschlussmuskulatur mit chronischer Medikamenteneinnahme verantwortlich.

Was versteht man unter einer Senkung?

Unter der Senkung bzw. dem Vorfall der Gebärmutter, der Blase oder des Darmes versteht man die Lageveränderung dieser Organe. Ist der Halteapparat und die Beckenboden­muskulatur geschwächt, senkt sich das Organ nach unten und kann auch sozusagen vorfallen.

Wie behandelt man eine Senkung?

Auch hier ist der konservative Therapieversuch die erste Wahl. Wichtig ist vor allem die konsequente Durchführung des Beckenbodentrainings, um die Muskulatur zu stärken. So lässt sich auch am ehesten einer Senkung vorbeugen. Erst, wenn das Beckenbodentraining nicht erfolgreich ist, sind operative Rekonstruktionen ohne oder mit Netzeinlage notwendig.

Wohin wende ich mich bei Fragen oder Unsicherheiten?

Zunächst empfehle ich den Hausarzt oder Gynäkologen aufzusuchen. Diese Ärzte entscheiden, ob eine Vorstellung in unseren Spezialsprechstunden (Herzberg/Finsterwalde) zur weiteren Diagnostik der Harn-/Stuhlinkontinenz bzw. Senkung notwendig ist. Für die urodynamische Untersuchung zur Abklärung einer Harninkontinenz benötigen wir einen Überweisungsschein vom Gynäkologen.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 13., 20. und 27. September, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 17. und 18. September, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter Tel. 03533 603-0 und in Finsterwalde unter Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Oktober findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Er ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 7. September um 19 Uhr über eine Entbindung im Krankenhaus Herzberg informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der letzte Infoabend in diesem Jahr findet am 2. November statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 09., 16. und 23. August in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im September finden die kostenlosen PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt. Sie können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Zum 1. Juli hat Dipl. Med. Kathrin Fleischer die gynäkologische Praxis von Dipl. Med. Ingrid Fritsche übernommen. Diese hatte die Praxis seit 1991 geführt. Nun freut sich die 60-jährige Gynäkologin auf ihren Ruhestand. „Mir war besonders wichtig, dass meine Patienten versorgt sind und dass es für mein Schwesternteam, mit dem ich seit 25 Jahren zusammengearbeitet habe, weiter geht“, sagt Ingrid Fritsche an ihrem letzten Arbeitstag. Und auch der Geschäftsführer der Elbe-Elster Klinikum GmbH, Michael Neugebauer, zeigt sich zufrieden mit der Lösung: „Wir sind froh, dass wir mit Frau Fleischer eine kompetente und verlässliche Nachfolgerin für Frau Fritsche gewinnen konnten“, sagt er.

Gleichzeitig ist die Praxis in der August-Bebel-Straße 2 in Finsterwalde nun eine Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Elsterwerda. „In dem wir die Praxis von Frau Fritsche dem MVZ Elsterwerda angegliedert haben, ist es uns gelungen, eine Nachfolgeregelung zu finden und die Praxis somit zu erhalten“, erläutert Michael Neugebauer und fügt an: „Für die Patienten bleibt alles wie es ist, für sie hat sich dadurch nichts geändert“.

Die 55-jährige Gynäkologin Kathrin Fleischer freut sich nach Stationen unter anderem im Finsterwalder und Herzberger Krankenhaus auf diese neue Herausforderung. „Die sehr gut vorbereitete Praxisübernahme und die beiden erfahrenen Schwestern Petra Schäffter und Ivonne Hecht erleichtern mir den Einstieg in den neuen Berufsalltag“, sagt sie.

MVZ-Praxen der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, gibt es inzwischen in Elsterwerda, Falkenberg, Großthiemig, Herzberg, Sallgast und nunmehr auch in Finsterwalde. Damit wird eine wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung im Landkreis Elbe-Elster gewährleistet.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 12., 19. und 26. Juli, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 23. und 24. Juli, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter Tel. 03533 603-0 und in Finsterwalde unter Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im August findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 6. Juli um 19 Uhr über eine Entbindung im Krankenhaus Herzberg informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 7. September statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Mit den Worten „wir stehen hier auf historisch-medizinischem Boden“ eröffnete jüngst der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums, Michael Neugebauer, die offizielle Einweihung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in der Karl-Marx-Straße in Falkenberg. Denn neu ist das Thema Ärztehaus an diesem Standort nicht. Bis 1990 befand sich hier die ehemalige Poliklinik der Stadt. Lange Zeit hatte man sich im Falkenberger Rathaus gemeinsam mit dem Elbe-Elster Klinikum Gedanken um ein MVZ gemacht. Seit 1. April versorgen in den hellen und freundlichen Räumen nun die drei Ärztinnen Dr. Gabriele Grieger, Dr. Evelyn Große und Dipl. Med. Carola Laube ihre Patienten.

Die Idee, den Standort als MVZ wieder zu beleben, kam aus der Ärzteschaft selbst und wurde gern aufgegriffen. „Unser Ziel ist es, die medizinische Versorgung in Falkenberg weiter aufrecht zu erhalten“, so Michael Neugebauer. Das Gebäude sei optimal für mehrere Mediziner unter einem Dach geeignet. „Die drei Ärztinnen nutzen hier einen gemeinsamen Tresen, eine gemeinsame Aufnahme und einen gemeinsamen Wartebereich“, sagt Michael Neugebauer. Von ersten Gesprächen bis zur Eröffnung in diesem Jahr dauerte es zwei Jahre und zahlreiche Hürden, die zu überwinden waren. Umso erleichterter sind jetzt alle Beteiligten. „Ich bin richtig froh und glücklich, dass wir dieses MVZ zum Laufen gebracht haben“, freut sich der Falkenberger Bürgermeister Herold Quick bei der Einweihung.

In gut einem halben Jahr Bauzeit wurde das Gebäude völlig entkernt und das Dach sowie Fenster und Türen erneuert. Die Räume wurden tapeziert und gemalert, eine neue Heizungsanlage eingebaut und eine Fußbodenheizung installiert. Insgesamt investierte der ASB-Regionalverband Elbe-Elster als Eigentümer des Gebäudes etwa 250 000 Euro. Mit rund 200 000 Euro für die Inneneinrichtung und EDV-Installation beteiligte sich das Elbe-Elster Klinikum an den Baumaßnahmen.

Das MVZ in Falkenberg ist nach dem MVZ in Elsterwerda mit seinen Zweigpraxen in Großthiemig, Herzberg und Sallgast die zweite Einrichtung dieser Art unter dem Dach der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH.

Wie lassen sich ärztlicher Nachwuchs und Praxisinhaber, die vor der Frage der Nachfolge stehen, im Landkreis Elbe-Elster zusammenbringen? Um die adäquate ärztliche Versorgung und die entsprechende fachärztliche Ausbildung junger Menschen auch im ambulanten Bereich sicherzustellen, wurde das Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung und Vorstellung der Netzwerkidee vor rund 30 Ärzten im Landkreis Elbe-Elster fand dieser Tage am Elsterschloss-Gymnasium in Elsterwerda statt.

Im Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg kooperieren die Elbe-Elster Klinikum GmbH, das Ärztenetz Südbrandenburg GbR und die Elbe-Elster MVZ GmbH. Gemeinsames Anliegen ist es, die vorhandenen Angebote strukturiert zusammenzuführen und dem zukünftigen ärztlichen Nachwuchs sowie den Praxisinhabern einen Ansprechpartner zu bieten. Dr. Erhard Kiesel, Vorstandvorsitzender des Ärztenetzes Südbrandenburg, wies darauf hin, dass es keine vorgefertigten Lösungen in Bezug auf den ärztlichen Nachwuchs gibt. Viel wichtiger sei es, einen „eigenen Weg für die Region zu gehen.“ Dies soll nun mit dem neugegründeten Weiterbildungsnetzwerk erreicht werden.

Ziel des Weiterbildungsnetzwerkes ist es einerseits, möglichst viele erfahrene Ärzte für die Weiterbildungsbefugnis zu interessieren bzw. diejenigen, die bereits über diese Ausbildungserlaubnis verfügen, bei organisatorischen oder bürokratischen Fragen zu unterstützen. „Auf der anderen Seite sollen potentielle Ärzte in Weiterbildung von den Vorzügen der hausärztlichen Tätigkeit und der Attraktivität des Landkreises Elbe-Elster überzeugt werden“, erläutert Andrea Trunev, Geschäftsführerin der KV Consult- und Managementgesellschaft mbH, die das Netzwerkmanagement für das Ärztenetz Südbrandenburg übernommen hat.

„Die hausärztliche Versorgung im Landkreis Elbe-Elster ist auf einem sehr hohen Niveau“, beurteilt Professor Dr. Roland Reinehr, Ärztlicher Direktor der Elbe-Elster Klinikum GmbH, die Situation und gibt allen Beteiligten mit auf den Weg, „über die eigenen Stärken zu sprechen“. Denn davon habe der Landkreis viel zu bieten. Im Hinblick auf die Ausbildung junger Ärzte steht das Elbe-Elster Klinikum seit Anfang des Jahres als akademisches Lehrkrankenhaus zur Verfügung. Pro Jahr wird ein Studierender der Medizinischen Hochschule Brandenburg „Theodor Fontane“ vom Klinikum finanziell unterstützt. Aufgrund der guten Nachfrage werden im aktuellen Studienjahr sogar zwei Studierende gefördert. „Junge Menschen suchen Qualität und Engagement – beides finden sie hier in Elbe-Elster“, betont Professor Reinehr.

Darüber hinaus leistet auch der Landkreis Elbe-Elster seit mehreren Jahren seinen Beitrag, um die medizinische Versorgung in der Region sicherzustellen und bietet eine Studienbeihilfe für Medizinstudenten an. „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel“, so der Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Dass nur eine gemeinsame Zusammenarbeit letztendlich zum Ziel führt, betonte auch Christiane Völkel von der Koordinierungsstelle für die Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. Sie erläuterte Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten und Vorteile eines Weiterbildungsnetzwerkes, von denen es bisher 12 in Brandenburg gibt. „Die Ärzte in Weiterbildung wollen ein möglichst breites Angebot in einer Region, um vor dem Hintergrund der Familienplanung nicht ständig umziehen zu müssen“, so ihre Einschätzung.

Welche Bemühungen es im Landkreis Elbe-Elster bereits gibt, um potentielle Rückkehrer von den Stärken der Region zu überzeugen, erläuterte Stephanie Auras den Teilnehmern der Veranstaltung am Beispiel ihrer Rückkehrerinitiative Comeback Elbe-Elster. Besonders über die Plattform Facebook wird sehr erfolgreich überregional die Werbetrommel für Elbe-Elster gerührt. „Wir verstehen uns als Lotse und versuchen die Informationslücken mit unseren Partnern zu schließen“, erklärt Stephanie Auras. Gegenwärtig wird an dem Aufbau einer Willkommensagentur gearbeitet, um den Informationssuchenden eine feste Anlaufstelle zu bieten. Die Anschubfinanzierung dafür steht, nach einer längerfristigen Finanzierung wird allerdings noch gesucht.

Mit einem Erfahrungsbericht aus der eigenen Praxis rundete Dipl.-Med. Cornelia Schlahsa, Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Bad Liebenwerda, die Auftaktveranstaltung zum Weiterbildungsnetzwerk ab. Sie motivierte ihre Kollegen die Weiterbildung in der eigenen Praxis „einfach mal auszuprobieren“. In den kommenden Wochen wird das Konzept für das Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg detailliert festgelegt sowie Praxen zur Kooperation als Weiterbildungsstätte angesprochen. Anfang 2017 soll das Weiterbildungsnetzwerk schließlich endgültig in der Praxis starten und die Facharztausbildung in Elbe-Elster koordinieren.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 07., 14. und 21. Juni in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Juli finden die PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 10., 17. und 24. Mai, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 28. und 29. Mai, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser unter Krankenhaus Elsterwerda Tel. 03533 603-0 und Krankenhaus Finsterwalde Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Juni findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Die Veranstaltungen im Krankenhaus Herzberg setzen den Schwerpunkt auf die Geburt und erläutern, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Teilnehmer des Informationsabends können zudem den Kreißsaalkomplex des Krankenhauses besichtigen. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Werdende Mütter, Väter und Angehörige sind zum nächsten Informationsabend am 4. Mai um 19 Uhr in den Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße, eingeladen.

Der nächste Infoabend findet am 6. Juli statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die nächste Samstags-Klinik des Elbe-Elster Klinikums beschäftigt sich am 23. April in Elsterwerda mit dem Thema „Künstliches Hüftgelenk – Fluch oder Segen?“. Referent ist Frank Hoffmann, Chefarzt der Chirurgie im Krankenhaus Elsterwerda. Der Vortrag beginnt um 10 Uhr im Stadthaus Elsterwerda.

Der künstliche Hüftgelenksersatz zählt in Deutschland inzwischen zu einer der am häufigsten durchgeführten Operationen. Ein künstliches Hüftgelenk ist immer dann ein Lösungsweg, wenn Schmerzen Bewegungen im Alltag erschweren oder sogar ganz einschränken. In der Regel gibt es drei Gründe für den Hüftgelenksersatz: Die häufigste Erkrankung ist die Arthrose, die Abnutzung und der Abbau der Knorpelschicht. Die Knorpelschicht und die Gelenkflüssigkeit werden im Hüftgelenk als Schmiermittel benötigt, um einen reibungslosen Bewegungsablauf sicherzustellen. Weitere Ursachen für Schmerzen in der Hüfte können eine angeborene Gelenkfehlstellung oder ein Oberschenkelhalsbruch sein.

„Wenn Gelenke durch konservative Therapien nicht mehr zu erhalten sind, hat sich das zertifizierte EndoProthetikZentrum (EPZ) am Krankenhaus Elsterwerda darauf spezialisiert, künstliche Gelenke, so genannte Endoprothesen, nach dem aktuellsten medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standard einzusetzen“, erläutert Chefarzt Frank Hoffmann. In seinem Vortrag stellt er das EPZ vor und gibt einen Einblick in die Behandlungsmöglichkeiten und Therapien beim Hüftgelenksersatz.

Mit der Vortragsreihe für interessierte Laien trägt die Elbe-Elster Klinikum GmbH medizinische Themen in die Öffentlichkeit. Unter dem Titel „Samstags-Klinik“ werden die Vorträge in unregelmäßigen Abständen angeboten. Die Samstags-Klinik stellt ein besseres Verständnis für Krankheiten her und leistet damit Aufklärungs- und Vorsorgearbeit. Außerdem zeigt sie die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten im Klinikum.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 12., 19. und 26. April in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Mai finden die PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Der 8. Südbrandenburger Wundtag der Elbe-Elster Klinikum GmbH zog rund 300 Weiterbildungswillige nach Finsterwalde und damit so viele wie noch nie. An den neuesten Erkenntnissen zur Wundversorgung und Wundtherapie waren sowohl niedergelassene als auch klinisch tätige Ärzte sowie Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen interessiert.

„In diesem Jahr haben wir uns für eine allgemeine Themenvielfalt und nicht für einen Schwerpunkt wie im letzten Jahr entschieden“, erläutert Oberarzt Götz Ritter, Internist und Angiologe im Finsterwalder Krankenhaus das Konzept des 8. Wundtages. „Die überaus positive Resonanz zeigt uns, dass auch dieses breit gefächerte Programm von großem Interesse ist“, so das Fazit des Wundexperten am Elbe-Elster Klinikum.

Die Fachvorträge reichten von der Eingruppierung und plastischen Deckung des Dekubitus über die Diagnostik beim Ulcus cruris, dem umgangssprachlichen offenen Bein, bis hin zum Diabetischen Fußsyndrom. Fachärzte des Elbe-Elster Klinikums stellten zudem neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der Wundversorgung sowie das neue Wundkonzept vor.

Die beiden namhaften Gastreferentinnen Elke Derichs, Leiterin des zentralen Wundmanagements am Krankenhaus St. Georg in Leipzig, und Kerstin Protz, Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen sowie Referentin für Wundversorgungskonzepte aus Hamburg, gehörten mit ihren praxisnahen und kurzweiligen Vorträgen zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

„Ein Workshop zur Kompressionstherapie, der für die Erlangung der erforderlichen jährlichen Fortbildungspunkte für nach ICW ausgebildete Wundexperten erforderlich ist, rundete am Ende das umfangreiche Programm des diesjährigen Wundtages ab und wurde gut angenommen“, sagt Oberarzt Ritter.

Der traditionelle Südbrandenburger Wundtag zählt zu den jährlichen Highlights im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Er wird von einer Industrieausstellung, die Einblicke in die neuesten Produkte zur Wundversorgung gibt, begleitet. Weiterbildungsinteressierte kamen aus ganz Brandenburg sowie aus den angrenzenden Regionen in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 8., 15. und 22. März, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 12. und 13. März, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser unter Krankenhaus Elsterwerda Tel. 03533 603-0 und Krankenhaus Finsterwalde Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im April findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Die Veranstaltungen im Krankenhaus Herzberg setzen den Schwerpunkt auf die Geburt und erläutern, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Teilnehmer des Informationsabends können zudem den Kreißsaalkomplex des Krankenhauses besichtigen. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Werdende Mütter, Väter und Angehörige sind zum nächsten Informationsabend am 2. März um 19 Uhr in den Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße, eingeladen.

Der nächste Infoabend findet am 4. Mai statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der traditionelle Südbrandenburger Wundtag findet am 27. Februar in Finsterwalde statt und zählt zu den jährlichen Highlights im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Das gewohnt praxisorientierte Programm gibt einen Einblick in die neuesten Erkenntnissen zur Wundversorgung und Wundtherapie.

Im Mittelpunkt der Fachvorträge stehen verschiedene Erläuterungen und Handlungsempfehlungen bei Wundkomplikationen, die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Wunden, Hinweise zur Diagnostik sowie Möglichkeiten der Chirurgie. Fallbeispiele und Erfahrungsberichte sowie ein Workshop zur Kompressionstherapie runden das kurzweilige Programm ab. Als namhafte Gastreferentin konnte Kerstin Protz, Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen sowie Referentin für Wundversorgungskonzepte gewonnen werden.

Der Südbrandenburger Wundtag richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an klinisch tätige Ärzte sowie an Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um vorherige Anmeldung bis 15. Februar bei Angela Tondera unter der Telefonnummer 03531 503-333 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 9., 16. und 23. Februar in Herzberg statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im März finden die PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Hanna, Emma, Mathilda, Carolina, Johannes und Jakob haben eins gemeinsam – sie haben ihre allerbeste Freundin bzw. ihren allerbesten Freund schon von Geburt an bei sich, denn sie sind Zwillinge. Und noch eins vereint diese Mädchen und Jungen: sie erblickten im vergangenen Jahr im Herzberger Kreißsaal das Licht der Welt.

Mit ungewöhnlichen 12 Zwillingsgeburten ging das Jahr 2015 in die Geschichte des Elbe-Elster Klinikums ein. Deshalb fand in dieser Woche ein Zwillingstreffen im Klinikum statt. „Normalerweise haben wir im Jahr durchschnittlich fünf Zwillingsgeburten, doch 2015 kam ein Zwillingspärchen nach dem anderen. Deshalb dachten wir uns, wir laden alle Eltern und Babys auf ein Wiedersehen in Herzberg ein“, erläutert Chefärztin Dr. Kathrin Angelow die Idee.

Die Zwillinge Hanna und Emma waren die jüngsten Babys beim Treffen, denn sie wurden erst am 8. November geboren. Von dem Kindertrubel um sie herum bekamen sie wenig mit, denn sie schlummerten friedlich und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. „Bisher ist es auch zu Hause noch nicht anstrengend“, erzählen die Eltern Elisabeth und Benjamin David. Als ganz normal betrachten sie ihr doppeltes Glück. „Wir haben den Vorteil, dass wir beide gleichzeitig mit einem Baby schmusen und lachen können. Bei uns gibt es das nicht, dass Mama oder Papa zurückstecken müssen, wie es bei nur einem Kind wäre“, erzählen die stolzen Eltern mit einem Augenzwinkern.

Ganz anders hingegen ist es bei Johannes und Jakob. Sie flitzen bereits durch den Raum und kauen Brot und Obst. Die beiden Jungs kamen am 1. Januar 2015 zur Welt. Für Mama Maria Magdalena Müller und Papa Marco Fitzke kam die Nachricht von der Zwillingsschwangerschaft nicht überraschend, denn in beiden Familien gibt es bereits Zwillinge. „Bis wir Gewissheit hatten, haben wir schon überlegt, ob wir jetzt mit Zwillingen an der Reihe wären“, berichtet Papa Marco.

Die Blicke auf sich zogen beim Zwillingstreffen Mathilda und Carolina, die ganz im BVB-Dress gekleidet waren. Die beiden Mädchen erblickten am 4. Juni das Licht der Welt. „Das Outfit war eine Geburtstagsüberraschung von uns Mädels für unseren Papa, der großer Fan des Dortmunder Fußballclubs ist“, lacht Mama Sandra Leja. Überhaupt scheint Mama Sandra für Überraschungen gut zu sein, denn dass sie mit Zwillingen schwanger ist, erfuhr sie erst bei der Ultraschalluntersuchung im fünften Monat. „Als Sandra mir das sagte, war ich im ersten Moment geschockt, aber dann kam ganz schnell die Freude über die beiden Babys“, sagt Papa Andreas.

„Zwillinge bedeuten nicht nur für die Eltern großes Glück, viel Freude und eine hohe Verantwortung, sondern auch für uns als Team der Herzberger Geburtshilfe“, berichtet Chefärztin Angelow. Neben der Gynäkologin waren deshalb auch ein Kinderarzt, Hebammen und Schwestern bei dem Treffen dabei, um zu sehen, was aus ihren kleinen Schützlingen geworden ist.

Die Ergotherapeutin Solveig Reinisch gab den Eltern einige Tipps zur Erziehung ihrer Zwillinge mit auf den Weg. „Ein Gleichgewicht zwischen Individualität und Einheit in der Erziehung von Zwillingen zu finden, ist die größte Herausforderung. Denn auch bei Zwillingen gibt es nicht immer nur ein Wir, sondern auch jedes einzelne Kind für sich allein“, betont die Ergotherapeutin aus Elsterwerda.

Mit dem Jahreswechsel erfolgte in der Hausarzt-Praxis Großthiemig auch ein Generationswechsel. Die 41-jährige Dr. Mona Kokot hat zum Jahresbeginn die Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) der Elbe-Elster Klinikum GmbH übernommen.

Als Nachfolgerin von Dr. Sonja Noack, die sich in den verdienten Ruhestand verabschiedet hat, begrüßten Amtsdirektor Thilo Richter und Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer die internistische Hausärztin an ihrem ersten Arbeitstag in der Praxis.

Mona Kokot hat in Halle und Dresden Medizin studiert. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin sowie für Hämatologie und Onkologie. Nach Stationen im Krankenhaus Finsterwalde, im Klinikum Niederlausitz sowie in den vergangen fünf Jahren im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus hat sie sich nun für die Tätigkeit in der Hausarztpraxis in Großthiemig entschieden und geht damit nach 17 Jahren neue Wege. „Die Arbeit als niedergelassene Ärztin ist für mich eine völlig neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, sagt die Mutter zweier Kinder aus Schwarzheide.

An zwei Vormittagen in der Woche wird sie zudem die Onkologie im Krankenhaus Finsterwalde verstärken. „Dr. Mona Kokot ist eine Bereicherung für unser Klinikum“, betont Geschäftsführer Michael Neugebauer. „Die Region ist im Bereich der Krebsbehandlung nach wie vor unterversorgt, deshalb ist Frau Dr. Kokot ein Gewinn für betroffene Patienten“, so Michael Neugebauer.

Der Internist und Hausarzt Tihamér Pap, der bisher Dr. Sonja Noack in der Praxis in Großthiemig unterstützt hatte, ist ab sofort wieder im MVZ in Elsterwerda für die Patienten erreichbar. „Herr Pap hat dankenswerterweise die Hausarztpraxis in Großthiemig in den letzten Monaten verstärkt und kehrt nun an unser MVZ zurück“, sagt der Geschäftsführer abschließend.

Geduld war zum Jahreswechsel im Herzberger Kreißsaal gefragt, denn das Neujahrsbaby ließ bis zum 2. Januar um 23.16 Uhr auf sich warten.

„Dabei standen die Chancen für eine Geburt am Neujahrstag nicht schlecht, da gleich bei mehreren Frauen der errechnete Entbindungstermin bereits verstrichen war oder kurz bevor stand“, berichtet die leitende Hebamme Veronika Jeschke.

Ausgerechnet zwei Mitarbeiter des Elbe-Elster Klinikums sind nun die stolzen Eltern des ersten Babys im neuen Jahr in der Herzberger Geburtshilfe. Prof. Dr. Roland Reinehr, ärztlicher Direktor sowie Chefarzt der Inneren Medizin des Elbe-Elster Klinikums, und seine Frau Mareen, die als Krankenschwester ebenfalls im Klinikum arbeitet, sind überglücklich über ihre kleine Tochter Katharina. In ihr Stammbuch konnten die Hebammen nach der Entbindung 52 Zentimeter Körpergröße und ein Gewicht von 3520 Gramm eintragen.

Rückblickend auf das Jahr 2015 hat der Nachwuchs in Elbe-Elster im Vergleich zum Vorjahr erneut zugelegt. In der Herzberger Geburtshilfe kamen in den vergangenen zwölf Monaten 534 Babys zur Welt. Unter den 522 Geburten wurden ungewöhnliche zwölf Zwillingsgeburten gezählt. In den Jahren zuvor waren es durchschnittlich fünf Zwillingsgeburten. Die Nase vorn hatte im vergangenen Jahr das männliche Geschlecht: 282 Jungen standen 252 Mädchen gegenüber. Mit über 500 Neugeborenen im Elbe-Elster Klinikum hat sich der positive Geburtentrend der Vorjahre damit erneut bestätigt – 2014 waren hier 491 Kinder zur Welt gekommen.

Geburtenstärkster Monat 2015 war der September mit 64 Geburten. Das leichteste Neugeborene des Jahres 2015 wog 1.360 Gramm und das schwerste Baby 4.860 Gramm. Während die Zahl der Mütter mit dem ersten und zweiten Kind in etwa konstant blieb, war ein leichter Zuwachs bei den Müttern mit drei und mehr Kindern zu verzeichnen. Die Kaiserschnittrate sank im Vergleich zum Jahr 2014 von rund 18,5 Prozent auf 17,8 Prozent und liegt damit im Vergleich zum deutschen Durchschnitt weiter unverändert niedrig. Zum Einzugsgebiet der Herzberger Geburtshilfe gehörten im vergangenen Jahr neben dem Landkreis Elbe-Elster auch die Randgebiete angrenzender Landkreise. Verstärkt entschieden sich 2015 auch werdende Mütter aus dem Raum Jessen sowie aus Dahme, Finsterwalde und Sonnewalde für eine Enbindung in Herzberg. Einige Frauen kamen sogar extra nach Herzberg, um ihren Nachwuchs in der ehemaligen Heimat zu entbinden, so zum Beispiel aus Berlin, Hornow, Leipzig, Potsdam, Pullach, Rheine, Rostock und Sindelfingen.

Bei der Namenswahl überwogen im letzten Jahr die klassischen „alten“ Vornamen, die zum Teil auch mehrmals gewählt wurden. Bei den Mädchen waren das Anna, Elly, Frieda, Greta, Irma, Johanna, Klara, Lea, Leni, Luisa/e, Margarete, Martha, Mathilde und Vera. Bei den Jungen fiel die Wahl auf Armin, Arthur, Emil, Franz, Fritz, Gustav, Hans, Heinz, Jakob, Johannes, Karl, Ludwig, Oskar, Theodor und Willi.
Zu den eher exotischeren Mädchennamen gehörten Alva, Amina, Anneke, Cara, Casey, Elinor, Fee, Fina, Hailey, Ilvie, Kalotta Vivi, Lainy, Mayla, Shanaya und Tamina. Unter den seltener vergebenen Namen für Jungen waren Arick, Darian, Fiete, Flynn, Ivo, Jesper, Joris, Kaiden, Lias, Louan, Mailow, Samiro, Samuel, Teejay und Wido.

Wie in den vergangenen Jahren waren auch 2015 Namen wie Hanna, Mia/Pia, Nele  und Anton, Ben, Max, Matteo oder Mattis populär und wurden häufiger gewählt.

Wer mehr über die Geburtshilfe im Elbe-Elster Klinikum erfahren möchte, kann sich jederzeit unter www.elbe-elster-klinikum.de informieren oder einen der regelmäßig angebotenen Informationsabende besuchen.

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