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Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal in der Gaststätte „Alt Nauendorf“ beim 9. Südbrandenburger Wundtag, der am Wochenende in Finsterwalde stattfand. Einen erneuten Teilnehmerrekord mit 350 Weiterbildungsinteressierten stellten die Organisatoren aus dem Elbe-Elster Klinikum erfreut fest. Die Besucher kamen aus ganz Ostdeutschland sowie bis aus Bayern zu der in der Region einmaligen Fachtagung. Ergänzend zu den kurzweiligen und eindrucksvoll bebilderten Vorträgen der Fachexperten präsentierten 25 Aussteller Einblicke in die neuesten Produkte zur Wundversorgung.

Abwechslungsreiches Programm
„Unter dem Motto ‚Wunde verbindet‘ erläuterten die Referenten alles Wissenswerte rund um die entscheidende Diagnose einer Wunde und den richtigen Verband“, sagt Oberarzt Götz Ritter, Internist und Angiologe im Finsterwalder Krankenhaus, der auch in diesem Jahr gemeinsam mit Daniela Bock, Wundmanagerin am Elbe-Elster Klinikum, die fachliche Leitung und Vorbereitung des Wundtages übernahm. „Besonders die Vorträge unserer beiden namhaften Gastreferenten aus Leipzig und Stade begeisterten die Zuhörer und gehörten zu den Höhepunkten der Veranstaltung“, so das Fazit von Oberarzt Ritter. Damit meint er Elke Derichs, Leiterin des zentralen Wundmanagements am Krankenhaus St. Georg in Leipzig, und Bernd von Hallern von der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung aus Stade bei Hamburg. Beide schilderten anhand eindrucksvoller Bilder ihre Erfahrungen aus dem Alltag und gaben so wertvolles Wissen zur Wundversorgung und -therapie an die Besucher weiter. Wie im Tatort-Krimi fühlte man sich beim Vortrag von Bernd von Hallern, der als Sherlock Wounds die Detektivarbeit in der Wundbehandlung vorstellte. Neben den Gastreferenten gaben auch die Wundexperten aus dem Elbe-Elster Klinikum Erläuterungen und Handlungsempfehlungen zur infizierten Wunde, zur Schmerztherapie bei  chronischen Wunden sowie zu Komplikationen und Nebenwirkungen. Abgerundet wurde das umfangreiche Programm mit podologischen Behandlungsmöglichkeiten beim Diabetischen Fußsyndrom.

Viel Lob von Besuchern und Ausstellern
Genau der Mix aus Auffrischung und Neuem ist es, der den Wundtag für Schwester Manuela von der Allgemeinarztpraxis Krink aus Finsterwalde zu etwas Besonderem macht. Sie ist zum zweiten Mal dabei und findet die Veranstaltung „lehrreich und unverzichtbar für alle“. „Der Erfahrungsschatz der Referenten lehrt einen zur Vorsicht im Umgang mit einzelnen Wunden“, so ihr Resümee. Als Wundtag-Neuling schätzt auch Ilona Tschischka von der Hauskrankenpflege Dietze in Uebigau die Möglichkeit der Auffrischung von einmal gelerntem Wissen. „Ich bin stolz darauf, hier für mich zu sehen, dass man so viel weiß, dennoch geht die Entwicklung in dem Bereich immer weiter und ich möchte mit meiner Teilnahme am Wundtag auf dem Laufenden bleiben und Neues dazu lernen“, sagt sie.

Als Aussteller vom ersten Wundtag an dabei ist Simone Noack von einem regionalen Anbieter für Medizintechnik. „Interessant, abwechslungsreich und lohnenswert“, so das Fazit der erfahrenen Fachfrau auch in diesem Jahr. „Mir haben besonders das Thema Schmerztherapie sowie die Erläuterungen zu verschiedenen Medikamenten gefallen“, erzählt Simone Noack. Ein besonderes Produkt im Gepäck hat Matthias Helbig von einem Spezialisten für die Larventherapie. „Für uns ist das Feedback aus der Praxis und das Gespräch mit den Anwendern sehr wichtig“, erläutert Helbig den Beweggrund als Aussteller mit dabei zu sein. Wo könnte ihm das besser gelingen als in Finsterwalde, wo die Larventherapie bereits Standard im Elbe-Elster Klinikum ist.

Am Ende des Wundtages wurden erneut zwei Programmpunkte angeboten, die den Teilnehmern die Erlangung der notwendigen jährlichen Fortbildungspunkte für ausgebildete Wundexperten nach den Standards der Initiative Chronischer Wunden e.V. (ICW) ermöglichten. „Im letzten Jahr wurde das sehr gut angenommen, so dass wir uns in diesem Jahr erneut für diese Verfahrensweise entschieden haben“, so Oberarzt Ritter. Der traditionelle Südbrandenburger Wundtag zählt zu den jährlichen Highlights im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH und richtet sich sowohl an niedergelassene als auch klinisch tätige Ärzte sowie Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen.

Die beliebte Vortragsreihe „Samstagsklinik“ des Elbe-Elster Klinikums findet am 1. April erstmals auch im Krankenhaus Finsterwalde statt. Dipl.-Med. Antje Beeck, Chefärztin der Psychiatrie und Psychotherapie, referiert zum Thema „Stress, Burnout und Depressionen“. Der Vortrag beginnt um 10 Uhr in der Personalcafeteria des Krankenhauses.

Interessierten Laien gibt Chefärztin Beeck Informationen zu seelischen Erkrankungen und zu den entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten. „In meinem Vortrag wird es darum gehen, wie man Anzeichen für eine seelische Erkrankung erkennt und diese erfolgreich in der Region behandeln lassen kann“, erläutert Antje Beeck.

Die Samstagsklinik soll zukünftig ähnlich wie in Elsterwerda mehrmals im Jahr auch in Finsterwalde angeboten werden. Mit der Vortragsreihe stellt das Elbe-Elster Klinikum ein besseres Verständnis für Krankheiten her und leistet so Aufklärungs- und Vorsorgearbeit. Außerdem werden die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten im Klinikum aufgezeigt.

Ab 3. April werden die beiden Gynäkologen Dr. med. Stephanie Zaussinger und Dipl.-Med. Günter Kranke ihre Patienten in den neuen Räumlichkeiten des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Herzberg in der Schliebener Straße 89 begrüßen. Für den Umzug bleibt die Praxis Kranke in der Südpromenade 2 vom 29. bis 31. März geschlossen und die Praxis von Stephanie Zaussinger am 30. und 31. März. Neben den beiden Gynäkologen wird auch Dr. med. Birgit Kittel, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, ab April ihre Dienstags-Sprechstunde in Herzberg im neuen MVZ anbieten.

Die drei Ärzte des Medizinischen Versorgungszentrums in der Schliebener Straße 89 sind ab 3. April unter der Telefonnummer 03535 6283 erreichbar.

Sprechzeiten von Dipl.-Med. Günter Kranke:
Mo - Fr    7.30 bis 12 Uhr,
Mo 13 bis 17 Uhr,
Di und Do 14 bis 18 Uhr.

Sprechzeiten von Dr. med. Stephanie Zaussinger:
Mo 8 bis 16 Uhr,
Di 8 bis 18 Uhr,
Do 13 bis 19 Uhr,
Fr 7.30 bis 11.30 Uhr.

Sprechzeiten von Dr. med. Birgit Kittel:
Di 8 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.

Am 13. März stehen erfahrene Fachärzte der Gynäkologie des Elbe-Elster Klinikums von 15 bis 18 Uhr telefonisch für alle Fragen rund um die Harn- und Stuhlinkontinenz der Frau zur Verfügung. Betroffene haben so die Möglichkeit, Rat und Hilfe unkompliziert, schnell und diskret zu erhalten. Die Gespräche werden vertraulich behandelt, auf Wunsch auch anonym.

„Betroffene verschweigen häufig ihre Erkrankung und schränken sich somit in ihrer Lebensqualität ein“, sagt Chefärztin Dr. Kathrin Angelow. „Dabei sind sie nicht allein und es gibt heutzutage sehr gute Behandlungsmöglichkeiten“, ergänzt sie. In den Krankenhäusern in Finsterwalde und Herzberg werden regelmäßig Sprechstunden zur Inkontinenz angeboten, die pro Jahr von rund 600 Patientinnen genutzt werden. „Führen konservative Therapien wie Beckenbodengymnastik, Elektro¬stimulationstherapie oder lokale Hormonbehandlung nicht zum Erfolg, ist auch eine Operation möglich“, erläutert die Chefärztin. Pro Jahr werden im Elbe-Elster Klinikum über 100 Inkontinenz-Operationen durchgeführt.

In Deutschland ist jede zehnte Frau von Inkontinenz betroffen, der Anteil der älteren Frauen liegt bei über 15 Prozent. Durch die Zunahme des Durchschnittsalters der Bevölkerung ist auch eine Zunahme der harn- und stuhlinkontinenten Menschen zu beobachten. Frauen leiden generell häufiger unter einer Harninkontinenz als Männer. Dafür sind Schwangerschaft, Geburt und die Anatomie des Beckenbodens der Frau verantwortlich.

Bei der Telefonsprechstunde am 13. März beantworten Chefärztin Dr. Kathrin Angelow, Oberarzt Dr. Sixten Stoppe und Oberärztin Zainab Moualla gern die Fragen der Anrufer. Die Experten der Urogynäkologie sind an diesem Tag unter der Telefonnummer 03535 491-0 erreichbar.

Auf dem nunmehr 9. Südbrandenburger Wundtag werden auch in diesem Jahr zahlreiche Experten aktuelle Erkenntnisse in der Wundversorgung und -therapie präsentieren. Der Fachtag findet am 18. März von 8 bis 17 Uhr in der Gaststätte „Alt Nauendorf“ in Finsterwalde statt. Als jährliches Highlight im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH wurde unter dem Motto „Wunde verbindet“ ein umfangreiches und praxisorientiertes Programm erstellt.  

Im Mittelpunkt der Fachvorträge stehen Erläuterungen und Handlungsempfehlungen der Spezialisten des Elbe-Elster Klinikums zur infizierten Wunde, zur Schmerztherapie bei  chronischen Wunden sowie zu Komplikationen und Nebenwirkungen. Podologische Behandlungsmöglichkeiten beim Diabetischen Fußsyndrom und die neuesten Wundprodukte werden genauso betrachtet wie die kurzweiligen und anschaulichen Fallbeispiele und Erfahrungsberichte der Experten. Als namhafter Gastreferent konnte unter anderem Bernd von Hallern von der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung aus Stade gewonnen werden, der das Thema „Sherlock Wounds - Detektivarbeit in der Wundbehandlung“ vorstellen wird.

Ergänzend zu den Fachvorträgen präsentieren verschiedene Unternehmen bei einer Industrieausstellung ihre Angebote. Der Südbrandenburger Wundtag wird außerdem durch zahlreiche Sponsoren unterstützt. Die Fachtagung richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an klinisch tätige Ärzte sowie an Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Elbe-Elster Klinikum bittet Interessenten, sich bis zum 1. März bei Angela Tondera unter der Telefonnummer 03531 503-333 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden.

Eine detaillierte Übersicht zum Ablauf des Wundtages ist im Programm zu finden.

Der in Herzberg ansässige Gynäkologe Dipl.-Med. Günter Kranke freut sich bereits jetzt, ab April seine Patienten in den neuen Räumlichkeiten des zukünftigen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Herzberg begrüßen zu können. Dieser Tage machte er sich ein Bild vom Baufortschritt vor Ort in der ehemaligen Stadtbibliothek. „Ich bin schon sehr gespannt, wie es aussehen wird, wenn die Bauarbeiten beendet sind“, sagt Günter Kranke. Auch die Gynäkologin Dr. med. Stephanie Zaussinger, die ebenfalls mit ihrer Praxis ins neue MVZ Herzberg einziehen wird, nahm schon einmal die Räume in Augenschein. „Es herrscht Hochbetrieb auf der Baustelle, so dass wir ab April pünktlich unsere Praxen eröffnen können“, sagt sie. Neben den beiden Gynäkologen wird auch Dr. med. Birgit Kittel, Fächärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, ihre Dienstags-Sprechstunde in Herzberg im neuen MVZ anbieten.

Die Wohnungsbaugesellschaft Elsteraue, der das Gebäude in der Herzberger Innenstadt gehört, baut derzeit das Eckhaus in der Schliebener-Straße/Rosa-Luxemburg-Straße zum Medizinischen Versorgungszentrum des Elbe-Elster Klinikums um. „Zukünftig werden hier mehrere Arztpraxen die ambulante medizinische Versorgung vor Ort unterstützen“, so der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums Michael Neugebauer.

Foto (Elbe-Elster Klinikum GmbH/ I. Aufgebauer): Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer und die beiden Gynäkologen Dr. med. Stephanie Zaussinger sowie Dipl.-Med. Günter Kranke (v.l.) auf der Baustelle des zukünftigen MVZ in Herzberg.

MVZ Herzberg

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 07., 14. und 21. März jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 25. und 26. März jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im April findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 1. März um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 3. Mai statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Für Patienten mit einem Hämorrhoidenleiden steht jetzt im Elbe-Elster Klinikum eine sanftere Operationsmethode zur Verfügung. Der Trend zu weniger belastenden Eingriffen in allen Bereichen der Medizin ist ungebrochen. Aus diesem Grund werden verstärkt minimal-invasive Behandlungsmethoden, bei denen besonders organschonend und ohne offene Wunden vorgegangen wird, angewendet. Das Behandlungsspektrum von Hämorrhoiden in Herzberg wurde nun auch durch eine weniger invasive Operationsmethode komplettiert. „Der Vorteil für die Patienten ist dabei groß: Die Patienten haben weniger Schmerzen, da nicht mehr geschnitten wird, der Eingriff dauert nur etwa 30 Minuten und es ist in der Regel nur ein Krankenhausaufenthalt von einem Tag nötig“, erläutert Chefarzt Privatdozent Dr. Roland Zippel.

Das Hämorrhoidenleiden gilt als eine der häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt und gehört bis heute zu den gesellschaftlichen Tabuthemen. „Meist wird erst ein Arzt aufgesucht, wenn die Beschwerden für den Patienten nicht mehr akzeptabel sind“, weiß der erfahrene Fachmann zu berichten. „Zu groß war bisher die Angst vor einem operativen Eingriff, der mit Schmerzen und einem langen Genesungsverlauf sowie Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit verbunden war“, so Chefarzt Zippel. „Mit der neuen minimal-invasiven Behandlungsmethode wollen wir unseren Patienten genau diese Ängste nehmen und ihnen ihre gewohnte Lebensqualität schnell zurückgeben“, macht Dr. Zippel den Betroffenen Mut.

Je nach Stadium der Hämorrhoidenerkrankung werden in Herzberg verschiedene Behandlungsvarianten angewendet. Bei weniger ausgeprägten Befunden steht nach wie vor die Gummibandligatur im Vordergrund, die ambulant und ohne Narkose die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt. Bei ausgeprägten Befunden oder Therapieversagen sind operative Methoden notwendig. Bei der neuen OP-Methode werden die Blutgefäße gezielt unterbunden und gleichzeitig die vorgefallenen Hämorrhoidalknoten in den Mastdarm zurückverlagert. Dies ist schmerzarm und weist eine hohe Erfolgsquote auf. Deshalb kommen die Klammernahttechnik und die klassischen Operationsmethoden nur noch sehr selten zur Anwendung.

Spezielle Sprechstunden für Patienten mit Hämorrhoidalleiden und anderen Erkrankungen des Mastdarmes werden sowohl in der Abteilung für Innere Medizin durch Prof. Roland Reinehr und in der Abteilung für Chirurgie durch Privatdozenten Dr. Roland Zippel angeboten. Neben Prof. Reinehr, der schon seit vier Jahren in Herzberg sehr erfolgreich tätig ist, wechselte PD Dr. Roland Zippel im Herbst des vergangenen Jahres vom Elblandklinikum Riesa ins Elbe-Elster Klinikum nach Herzberg. Er bringt einen reichhaltigen Erfahrungsschatz auf den Gebieten der minimal-invasiven Chirurgie und speziellen Tumor- sowie Gefäßchirurgie mit.

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet am 14., 21. und 28. Februar im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im März finden die Pflegekurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

„Achtung, Zwillinge!“ hieß es in jüngst im Herzberger Krankenhaus. Das Elbe-Elster Klinikum hatte nach der Premiere im letzten Jahr zum zweiten Zwillingstreffen eingeladen. Nach ungewöhnlichen 12 Zwillingsgeburten im Jahr 2015 entstand die Idee, den Familien eine Möglichkeit zum Kennenlernen und für den Erfahrungsaustausch untereinander zu bieten. Das Treffen stieß im vergangenen Jahr auf sehr positive Resonanz, so dass nun auf ein Wiedersehen nach Herzberg eingeladen wurde.

„Mit acht Zwillingsgeburten liegt das Jahr 2016 immer noch über dem durchschnittlichen Wert von fünf Zwillingsgeburten im Jahr“, freut sich Chefärztin Dr. Kathrin Angelow über das zahlreiche doppelte Kinderglück im Herzberger Kreißsaal. Eine Besonderheit bei den Zwillingsgeburten sind eineiige Zwillinge, also Zwillinge, die aus einer befruchteten Eizelle entstehen, die sich später teilt. Diese Kinder verfügen über die gleichen Erbanlagen, sehen daher identisch aus und haben dadurch natürlich das gleiche Geschlecht. „Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei Zwillingen um eineiige Zwillinge handelt, liegt bei 20 bis 30 Prozent“, erläutert die Chefärztin.

Dass sich eineiige Zwillinge zum Verwechseln ähnlich sehen, bewiesen Linus und Lucas sowie Mayla und Megan beim Treffen in Herzberg. Linus und Lucas wurden bereits am 5. April 2015 geboren und flitzten schon flink zwischen dem Spielzeug hin und her. Sie waren nur anhand ihrer Namensschilder zu unterscheiden. Mutti Victoria Herzog aus Herzberg hatte sich liebevoll um die Organisation des Spiele- und Kennenlern-Nachmittages gekümmert und Rutsche, Bällebad, Bausteine und noch einiges mehr aus dem heimischen Kinderzimmer mitgebracht.

Die beiden eineiigen Mädchen Mayla und Megan, die am 6. Mai 2016 geboren wurden, sind ebenfalls nicht auf den ersten Blick zu unterscheiden. „Dass man Zwillinge bekommt, trifft immer nur die anderen, aber nicht einen selbst“, so dachte Mutti Elke Röhnert bis zu ihrer eigenen Zwillings-Schwangerschaft. „Natürlich ändert sich der Alltag mit Zwillingen gravierend, aber zu sehen, wie zwei Babys gleichzeitig groß werden, ist noch einmal ein ganz besonderes Wunder“, erzählt die nun dreifache Mutter aus Doberlug-Kirchhain. Der dreijährige Sohn von Elke und Mathias Röhnert ist besonders stolz auf seine beiden kleinen Schwestern.

Wie schnell man eine Großfamilie wird und damit Wohnraum sowie Auto nicht mehr genügend Platz bieten, erfuhren auch Sybille Kriebisch und Sven Thinius aus Ahlsdorf. „Eigentlich war nur ein gemeinsames Kind geplant, da ich bereits zwei Töchter habe“, erzählt Sybille Kriebisch. Doch dann erblickten die Zwillinge Richard und Charlotte am 1. August 2016 das Licht der Welt und es entstand eine Patchwork-Familie, bei der auch die Großeltern mit im Haus leben. „Wir sind in den neuen Alltag reingewachsen, bei dem Richard Papas Unterstützung im Frauenhaushalt ist“, erzählt der stolze Papa mit einem Augenzwinkern.

Den Trubel und das Kennenlernen der anderen Zwillinge verschlafen haben die Jüngsten in der Runde – Eddy und Mieke aus Doberlug-Kirchhain. Sie kamen an 6. Oktober zur Welt und fühlten sich in den Armen von Mama Sabine und Papa Julian Haake sichtlich wohl. Auf die Frage, wie sich das Leben des jungen Paares mit den Zwillingen geändert hat, sagt Mutti Sabine Haake: „Man kommt ganz schnell weg vom Perfektionismus, sieht vieles gelassener und lernt, vier Schritte vorauszudenken.“

„Zwillinge bedeuten nicht nur für die Eltern großes Glück, viel Freude und eine hohe Verantwortung, sondern auch für uns als Team der Herzberger Geburtshilfe“, betont Chefärztin Angelow. Deshalb ist es für sie und Chef-Hebamme Veronika Jeschke auch eine besondere Freude zu sehen, was aus ihren kleinen Schützlingen geworden ist.

Zwillingstreffen2017

MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova verstärkt seit Jahresbeginn das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Elbe-Elster Klinikums in Falkenberg. In der vergangenen Woche wurde die 40-Jährige von Klinikum- Geschäftsführer Michael Neugebauer und Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick begrüßt.

Gabriela Jurcic-Vaclavikova stammt aus der Slowakei und lebt seit über zehn Jahren in Deutschland. Nachdem sie es wegen der Facharztausbildung im Jahre 2009 von Herzberg nach Bayern zog, ist sie nun wieder mit ihrem Mann und den zwei Kindern in den Elbe-Elster Kreis zurückgekehrt. „Nach der jahrelangen Tätigkeit in der Notaufnahme und auf der Intensivstation freue ich mich nun sehr auf die neue Herausforderung im MVZ“, sagt die Fachärztin für Innere Medizin.

Ab Februar wird zusätzlich auch Dr. Gunther Haase im MVZ Falkenberg tätig sein. Die Veränderungen bei den Ärzten im MVZ waren notwendig geworden, weil die beiden bisherigen Ärztinnen im MVZ, Dr. Gabriele Grieger und Dr. Evelyn Große, im vergangenen Jahr in ihren wohlverdienten Ruhestand gingen.

Das MVZ in Falkenberg befindet sich in der Karl-Marx-Straße 1 und ist unter der Telefonnummer 035365 386648 zu erreichen.

Sprechzeiten:

Hausärztliche Patienten
MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova
Fachärztin für Innere Medizin/Hausärztin
Montag 8 - 12 Uhr
Dienstag 8 - 12 und 15 - 18 Uhr
Mittwoch 8 - 12 Uhr
Donnerstag 8 - 12 und 15 - 18 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr

 
ab 01.02.17:
Dr. Gunther Haase
Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt
Montag 8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Dienstag 8 - 12 Uhr
Mittwoch 8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Donnerstag 8 - 12 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr
 
Neurologische und psychiatrische Patienten
 
Dipl.-Med. Carola Laube
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
Montag 9 - 12 und 14 - 16 Uhr
Dienstag 9 - 12 und 16 - 19 Uhr
Mittwoch 9 - 12 Uhr
Donnerstag 9 - 12 und 14 - 17 Uhr

Nachdem im vergangenen Jahr das erste Baby bis zum 2. Januar 2016 auf sich warten ließ, erblickten dieses Mal im Herzberger Kreißsaal gleich drei Kinder am Neujahrstag das Licht der Welt. Zunächst wurde in den Morgenstunden die kleine Lina geboren. Mittags um 12.10 Uhr folgte dann der einzige Junge in der Runde: Mikilauda Slotta. Beim ersten Maßnehmen wog er 3390 Gramm bei einer Größe von 52 Zentimetern. Schließlich wurde am Nachmittag um 15.47 Uhr noch das erste Kind von Samah Brais und Dr. Saleh Dabbagh geboren. Das kleine Mädchen bekommt 3370 Gramm und eine Länge von 50 Zentimetern in ihr Stammbuch eingetragen. Beim Namen für ihre Tochter brauchten die Eltern noch etwas Bedenkzeit und werden sich in den nächsten Tagen entscheiden. Samah Brais ist selbst Assistenzärztin in der Herzberger Gynäkologie und Geburtshilfe und stammt aus Aleppo in Syrien.

Rückblickend auf das Jahr 2016 ist im Elbe-Elster Klinikum ein weiterer positiver Geburtentrend zu erkennen. Die Zahl der Kinder, die in der Herzberger Geburtshilfe das Licht der Welt erblickten, ist mit 540 Babys im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Unter den 532 Geburten wurden acht Zwillingsgeburten gezählt. Nach dem Rekord im letzten Jahr mit zwölf Zwillingsgeburten liegt diese Anzahl immer noch über dem Durchschnitt von fünf Zwillingsgeburten pro Jahr in Herzberg. Die Nase vorn hatte im zurückliegenden Jahr erneut das männliche Geschlecht: 278 Jungen standen 254 Mädchen gegenüber.

Geburtenstärkster Monat im Jahr 2016 war auch wie schon im Vorjahr der September mit 65 Geburten. Während die Zahl der Mütter mit dem ersten und dritten Kind in etwa konstant blieb, war ein leichter Zuwachs bei den Müttern mit zwei Kindern zu verzeichnen. Die Kaiserschnittrate ist im vergangenen Jahr leicht um zwei auf rund 21 Prozent gestiegen, liegt aber dennoch deutlich unter dem brandenburgischen und deutschen Durchschnitt. Zum Einzugsgebiet der Herzberger Geburtshilfe gehören neben dem Landkreis Elbe-Elster auch die Randgebiete angrenzender Landkreise wie beispielsweise Jessen und Dahme. Zudem ist weiterhin der Trend zu erkennen, dass Frauen extra ins Elbe-Elster Klinikum nach Herzberg kommen, um ihren Nachwuchs in der ehemaligen Heimat zu entbinden, so zum Beispiel aus Berlin, Leipzig oder Potsdam.

Bei der Namenswahl hatten im letzten Jahr Mia und Leo die Nase vorn. Weitere häufige Vornamen waren bei den Mädchen Marie, Martha, Pia, Lia, Lea, Lotte/Lotta, Emilia, Sophie/Sophia und bei den Jungen Leon, Theo, Theodor, Max, Maximilian, Anton, Edgar/Eddy sowie Henry/Henrik.

Zu den eher selteneren Mädchennamen gehörten Smilla, Elina, Luna, Peppina, Fenja, Freda, Kayla, Rosalie, Summer und Hailey. Unter den seltener vergebenen Namen für Jungen waren Kurt, Franz Adam, Leopold, Jaromir, Tamme, Logan, Taavi, Jukka, Railey und Eyveno.

Wer mehr über die Geburtshilfe im Elbe-Elster Klinikum erfahren möchte, kann sich jederzeit unter www.elbe-elster-klinikum.de informieren oder einen der regelmäßig angebotenen Informationsabende besuchen.

Am 24. Dezember wird bei Familie Kiefer zukünftig nicht nur Weihnachten, sondern auch Geburtstag gefeiert, denn um 10.11 Uhr erblickte der kleine Railey Klaus-Rüdiger das Licht der Welt. Es ist das zweite Kind von Stefanie und Norman Kiefer aus Großrössen. Railey brachte ein Geburtsgewicht von 4120 Gramm bei einer Länge von 54 Zentimetern auf die Waage. Dass Railey ein kleiner Weihnachtsengel werden könnte, deutete sich bei Stefanie Kiefer schon fast an, denn sie hatte am 23. Dezember Entbindungstermin.

Ganz anders war es hingegen bei Ilka und Andy Schütze aus Jessen. Mit dem errechneten Entbindungstermin vom 17. Dezember wollte die dann sechsköpfige Familie eigentlich Weihnachten gemeinsam zu Hause feiern. Doch der vierte Nachwuchs des Paares ließ etwas auf sich warten und erblickte schließlich am 1. Weihnachtsfeiertag um 16.28 Uhr das Licht der Welt. Der kleine Ole wog bei seiner Geburt 3470 Gramm und war 52 Zentimeter groß.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich auch im neuen Jahr direkt vor Ort im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Der erste Informationsabend findet am 4. Januar um 19 Uhr statt. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Der zweite Infoabend-Termin 2017 ist am 1. März. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Der letzte PfiFf-Kurs in diesem Jahr im Elbe-Elster Klinikum findet am 06., 13. und 20. Dezember in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Die drohende Lücke in der ärztlichen Versorgung auf dem Lande kam in Lauchhammers Ortsteil Grünewalde gar nicht erst auf und das obwohl dort Ende September eine Arztpraxis schloss. „Der sehr positiven Initiative des Elbe-Elster Klinikums ist es zu verdanken, dass bereits Mitte Oktober eine neue Hausarztpraxis in Grünewalde eröffnen konnte“, erklärt Lauchhammers Bürgermeister Roland Pohlenz. Den neuen Hausarzt und Internisten Tihamér Pap begrüßten am Donnerstag (10.11.) in Grünewalde EEK-Geschäftsführer Michael Neugebauer, Lauchhammers Bürgermeister Roland Pohlenz sowie Ortsbürgermeister Reinhard Lanzke. „Wir machen alles, was möglich ist und noch ein bisschen dazu“, mit diesen Worten und einem Lächeln empfing der Arzt mit den ungarischen Wurzeln seine Gäste und sicherte eine mindestens zehnjährige ärztliche Versorgung in Grünewalde zu, wobei er das Nachwuchsthema bereits fest im Blick hat.

Die Freude über die schnelle Eröffnung der neuen Praxis ist jedoch nicht nur auf Seiten der Stadt Lauchhammer groß, sondern auch bei Michael Neugebauer, Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums: „Wir sehen die wohnortnahe ambulante Versorgung nicht als zweitrangig an, sondern als mindestens genauso wichtig wie die medizinische Versorgung in unseren Krankenhäusern.“ Dass die neue Praxis nahezu nahtlos möglich war, sei dem Engagement aller Beteiligten geschuldet, insbesondere jedoch dem schnellen Handeln der Kassenärztlichen Vereinigung mit der Sachgebietsleiterin Niederlassungsberatung, Karin Rettkowski, so der Geschäftsführer weiter. Die Hausarztpraxis in Grünewalde ist die erste Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Elsterwerda im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. MVZ-Praxen der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, gibt es außerdem in Elsterwerda, Falkenberg, Finsterwalde, Großthiemig, Herzberg, Massen und Sallgast.

Dass es mit riesigen Schritten wie bei der Eröffnung der Hausarztpraxis nun auch mit den geplanten neuen Praxisräumen im zukünftigen Ortsteilzentrum vorangeht, hofft Ortsbürgermeister Reinhard Lanzke. „Mit der dankenswerterweise zügig erteilten Baugenehmigung liegen wir sehr gut im Zeitplan. Die notwendigen Ausschreibungen und ein schneller Baustart haben oberste Priorität“, erklärt Bürgermeister Roland Pohlenz. Bereits in wenigen Monaten soll der Umzug der Hausarztpraxis in das neue Ortsteilzentrum in der ehemaligen Europaschule erfolgen und die Übergangslösung in der Maasbergstraße Geschichte sein.

MVZ Elsterwerda – Zweigpraxis Grünewalde

Maasbergstraße 24

01979 Lauchhammer

OT Grünewalde

Tel. 03574 3801

Sprechzeiten:

Montag 8 - 12 und 14 - 18 Uhr
Dienstag 8 - 12 Uhr
Mittwoch 8 - 12 Uhr
Donnerstag 8 - 12 und 14 - 18 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr

Gemeinsam haben die Radiologie unter Leitung von Chefärztin Tabea Krönert und die chirurgische Abteilung unter Leitung von Chefarzt Privat-Dozent Dr. Roland Zippel des Elbe-Elster Klinikums in Herzberg ein besonders schonendes Verfahren zur Darstellung von Schlagadern eingeführt. Mit der CO2-Angiographie verfügt das Krankhaus Herzberg jetzt über ein neues diagnostisches Verfahren, mit dem Gefäße ohne die sonst notwendigen jodhaltigen Kontrastmittel geröntgt werden können. Statt eines jodhaltigen Kontrastmittels lässt eingebrachtes Kohlendioxid-Gas die Blutgefäße bei  Röntgenaufnahmen sichtbar werden. „Von der neuen Untersuchungsmethode profitieren vor allem Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, mit einer Allergie gegenüber jodhaltigen Kontrastmitteln oder mit einer Schilddrüsenüberfunktion, denn die CO2-Angiographie ist hier problemlos einsetzbar, was beim herkömmlichen Verfahren nicht der Fall ist“, erläutert PD Dr. Roland Zippel.

Die CO2-Angiographie kann sowohl in der Diagnostik ausschließlich zur Darstellung der Gefäße, als auch bei therapeutischen Maßnahmen angewendet werden. Neben einer routinemäßigen Anwendung in der Röntgenabteilung für stationäre und insbesondere auch ambulante Patienten ist der Einsatz im Operationssaal vorgesehen. Im Rahmen von Kombinationseingriffen, bestehend aus klassischer gefäßchirurgischer Operation und endovaskulärer Verfahren, können die Vorteile beider Methoden gezielt eingesetzt und kombiniert werden. Außerdem ist eine Qualitätskontrolle möglich, so dass sich der Patientenkomfort und die Patientensicherheit deutlich erhöhen. Damit ist ein weiterer Schritt hin zu einem modernen gefäßmedizinischen Zentrum getan.

„Für das Elbe-Elster Klinikum und die gesamte Region ist die CO2-Angiographie ein besonderes Alleinstellungsmerkmal, da die Methode bisher nur in großen Häusern der Maximalversorgung wie Leipzig und Dresden angeboten wird“, freut sich Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer. „Damit betonten wir weiter unseren Anspruch an eine gehobene medizinische Grundversorgung“, sagt er.

Die nächsten PfiFf-Kurse im Elbe-Elster Klinikum finden in Finsterwalde am 15., 22. und 29. November, jeweils ab 16.30 Uhr, und in Elsterwerda am 26. und 27. November, jeweils ab 10 Uhr, statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Da sich der Kurs an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzt, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter Tel. 03533 603-0 und in Finsterwalde unter Tel. 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im Dezember findet der PfiFf-Kurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt. Er ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich beim letzten Informationsabend in diesem Jahr am 2. November um 19 Uhr über eine Entbindung im Krankenhaus Herzberg informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die allgemeinmedizinische Praxis von Dr. med. Astrid Kubutat in Massen gehört seit Anfang Oktober zur Elbe-Elster MVZ GmbH. Für die Patienten der Praxis ändert sich nichts – das Team um Astrid Kubutat bleibt gleich, ebenso die Räumlichkeiten in Massen.

„Es war der Wunsch von Frau Dr. Kubutat, ihre Praxis dem MVZ anzugliedern. Dem sind wir gern nachgekommen und freuen uns, den Patienten weiterhin die hervorragende ärztliche Betreuung anbieten zu können“, so der Geschäftsführer der Elbe-Elster MVZ GmbH Michael Neugebauer.

Die Praxis von Dr. Kubutat ist wie bisher in der Finsterwalder Str. 20 in Massen zu finden und unter der Telefonnummer 03531 709603 zu erreichen.

Sprechzeiten von Dr. med. Kubutat:
Mo8 – 12 und 15 – 17 Uhr
Di   8 – 12 Uhr
Mi  nach Vereinbarung
Do8 – 12 und 16 – 18 Uhr
Fr   8 – 12 Uhr

Der Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses ist immer spannend: Nicht nur wegen der Medizintechnik, die dabei entdeckt werden kann, sondern auch wegen des direkten Kontakts zu den Menschen, die dort rund um die Uhr für die Patienten da sind. Am 15. Oktober ist es wieder soweit, von 12 bis 14 Uhr öffnen sich die Türen des Krankenhauses Elsterwerda für Neugierige. Besucher können beispielsweise endoskopische Schauvorführungen erleben, Operationstechniken kennen lernen und sich über die diagnostischen Möglichkeiten informieren, die das EKG bietet. Die Anästhesie- und Intensivmedizin wird ihre Medizintechnik präsentieren und moderne Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie sowie der postoperativen Schmerztherapie vorstellen. Dass die Händedesinfektion einen schnellen und unkomplizierten Schutz bietet, erfahren die Besucher genauso wie allgemeine Informationen rund um das Klinikum. Die Cafeteria des Krankenhauses sorgt mit ihren Speisen für die kulinarische Versorgung der Krankenhausgäste.

Vor dem Tag der offenen Tür gibt es am selben Tag die Samstags-Klinik. Im Rahmen der beliebten Vortragsreihe referiert Chefarzt Frank Hoffmann ab 10 Uhr im Stadthaus Elsterwerda mit dem modernen Gelenkersatz fürs Knie. Viele Menschen scheuen sich vor einem künstlichen Kniegelenk und der entsprechenden Operation. Dabei zählt die Möglichkeit, verschlissene, schmerzhafte Gelenkflächen zu ersetzen und so das Kniegelenk wieder dauerhaft schmerzfrei und gut belastungsfähig zu machen, zu den wirklichen großen Fortschritten in der Medizin. Dank technischer Weiterentwicklungen und umfangreicher operativer Erfahrungen in Elsterwerda erfahren die Patienten in aller Regel nach der Operation ein verändertes, positives Lebensgefühl.

Robert Wlodarczyk hat seine Arztpraxis in Lauchhammers Ortsteil Grünewalde Ende September geschlossen. Erneut droht eine Lücke in der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum zu entstehen. Doch das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Elbe-Elster Klinikums aus dem Nachbarlandkreis hilft weiter und plant, Mitte Oktober eine Arztpraxis an gewohnter Stelle in Grünewalde zu eröffnen. Damit ist die erste Zweigpraxis des MVZ Elsterwerda im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Vorbereitung. MVZ-Praxen der Elbe-Elster MVZ GmbH, einer Tochter der Elbe-Elster-Klinikum GmbH, gibt es bisher in Elsterwerda, Falkenberg, Großthiemig, Herzberg, Sallgast und Finsterwalde.

Der Internist und Hausarzt Tihamér Pap hat sich bereit erklärt, die MVZ-Praxis in Grünewalde zu übernehmen. „Bedauerlicherweise wird Tihamér Pap somit im MVZ Elsterwerda wegfallen. Wir sind jedoch sehr froh darüber, dass wir den Patienten eine unkomplizierte und schnelle Lösung anbieten können. Izabela Brych-Nowak vom MVZ Elsterwerda und der niedergelassene Arzt Dr. Frank Gogolin werden sie übernehmen und weiterbetreuen“, freut sich Michael Neugebauer, Geschäftsführer der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Dass die MVZ-Praxis in Grünewalde unmittelbar nach der Schließung der bisherigen Praxis eröffnen kann, sei auch der unkomplizierten Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Brandenburg zu verdanken. „Das schnelle Handeln der Kassenärztlichen Vereinigung und hier insbesondere der Sachgebietsleiterin Niederlassungsberatung, Karin Rettkowski, hat uns sehr weitergeholfen und kurzfristig reagieren lassen“, bedankt sich Michael Neugebauer bei der KV Brandenburg.

„Uns liegt die wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung genauso am Herzen wie die stationäre. Deshalb unterstützen wir, wo wir können“, erklärt der Geschäftsführer weiter. In diesem Zusammenhang weist er auch darauf hin, dass die Sprechzeiten der MVZ-Praxis von Dr. Mona Kokot in Großthiemig um sechs Stunden in der Woche erhöht werden. „Wir haben den Bedarf gesehen und unkompliziert reagiert“, betont er. Außerdem erhält die Praxis von Dr. Kokot demnächst ein neues Ultraschallgerät. „Wir ermöglichen unseren Patienten somit eine noch modernere Diagnostik“, sagt Michael Neugebauer abschließend.

Der nächste PfiFf-Kurs im Elbe-Elster Klinikum findet am 11., 18. und 25. Oktober in Herzbergstatt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden.Der Kurs besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind.

Im November finden die kostenlosen PfiFf-Kurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt. Sie können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum als eines von drei Brandenburger Pilothäusern das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Der Leber-Liga e.V., ein unabhängiger Verein zur Förderung und Unterstützung chronisch Lebererkrankter, zählt auch 2016 in seiner neuesten Aktualisierung das Elbe-Elster Klinikum Herzberg wieder zu den für Lebererkrankte besonders geeigneten Krankenhäusern. Die Liste umfasst deutschlandweit 30 Krankenhäuser, 13 davon sind Universitätsklinika wie die Charité in Berlin oder das Universitätsklinikum Freiburg. Dr. Helmut Blum, langjähriger Vorsitzender der Leber-Liga und Träger des Bundesverdienstkreuzes, besuchte am 12. September Professor Dr. Roland Reinehr im Krankenhaus Herzberg und überzeugte sich vor Ort von den ausgezeichneten Bedingungen.

Hintergrund:

In Deutschland leiden schätzungsweise mehr als eine Million Menschen an einer Lebererkrankung, viele davon an einer chronischen Leberzirrhose. Ziel und Aufgabe der Leber-Liga ist es, durch Aufklärung über neueste medizinische Erkenntnisse und modernste Möglichkeiten der Behandlung ihre Mitglieder und andere interessierte Personen zu informieren. Im Rahmen dieser Aufgabe fördert die Leber-Liga die Kenntnis diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen auch durch Vermittlung an entsprechend besonders spezialisierte Zentren. Daneben erstellt die Vereinigung jährliche Informationsschriften, fördert Forschungsprojekte und veranstaltet in Zusammenarbeit mit Fachkliniken Arzt-Patienten-Seminare und ärztliche Weiterbildungsveranstaltungen, die auch schon am Klinikum Herzberg stattgefunden haben.

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