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Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 5. Juli um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 6. September statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 4., 11. und 18. Juli jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 29. und 30. Juli jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im August findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Arthrose im Knie und neueste Orthopädietechnik, die das Laufen trotz Querschnittlähmung ermöglicht, standen im Mittelpunkt der ersten Abendklinik, die das Elbe-Elster Klinikum in der vergangenen Woche im Elsterschloss-Gymnasium in Elsterwerda durchführte.

Nach der Begrüßung durch die Schirmherrin der ersten Abendklinik  Anja Heinrich, Mitglied des Landtages Brandenburg, schilderte der Orthopäde Dr. med. Ralf Hönisch vor rund 40 Interessierten Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Arthrose. Er ging in seinen Darstellungen auf das Beschwerdebild und auf konservative sowie operative Therapievarianten ein. „Da Arthrose nicht heilbar ist, ist das so genannte Self-Management entscheidend für das Wohlbefinden der Betroffenen“, erklärte Dr. Hönisch. Unter Self-Management versteht man die Anpassung der Lebensgewohnheiten an die Erkrankung. Dazu zählen unter anderem die Aufklärung über die Erkrankung, das Training der Muskelkraft und Beweglichkeit, die Gewichtsreduzierung sowie das Vermeiden von Überlastung und Fehlbelastung.

In einem zweiten Vortrag erläuterte der Chefarzt der Abteilung für Chirurgie im Elsterwerdaer Krankenhaus, Frank Hoffmann, operative Knie-Behandlungsmöglichkeiten und stellte verschiedene Kniegelenksendoprothesen, also unterschiedliche Varianten von künstlichen Kniegelenken, vor. Das Krankenhaus Elsterwerda und das Team um Chefarzt Hoffmann sind eine renommierte Adresse in Südbrandenburg, wenn es um den Gelenksersatz an Knie und Hüfte geht. Hier werden im Jahr rund 220 Knie-Endoprothesen eingesetzt, davon sind 180 Erstimplantate. Bei der Auswahl der jeweils geeigneten Endoprothese orientiert sich die Chirurgie in Elsterwerda nicht nur am deutschlandweiten Endoprothesenregister, sondern insbesondere an weltweiten Erfahrungen, beispielsweise aus Schweden und Australien. In solchen Implantatregistern werden alle Informationen zu Implantaten und Revisionen festgehalten. „Aufgrund der Ergebnisse dieser Register wählen wir die Endoprothesen aus, die in unserem zertifizierten Endoprothetikzentrum (EPZ) eingesetzt werden. Dabei haben wir immer die Zufriedenheit unserer Patienten im Blick, weshalb wir auch nicht die günstigsten Implantate verwenden“, sagte Chefarzt Hoffmann in seinem Vortrag.

Für sprachlose Momente an diesem Abend sorgten Margitta Hoffmann und Bernd Oertel. Sie zeigten besonders eindrucksvoll, was hochmoderne Orthopädietechnik leisten kann. Mit Hilfe eines am Körper tragbaren roboterhaften Exoskelettes, dem so genannten ReWalk, kann die seit 2011 querschnittsgelähmte und auf den Rollstuhl angewiesene Margitta Hoffmann wieder erste eigene Schritte durchs Leben gehen. Unterstützt wird sie dabei durch die Medizintechnik und Sanitätshaus Harald Kröger GmbH, die seit 2014 das einzige ReWalk Trainingszentrum in Brandenburg ist. Hier lernt Margitta Hoffmann gemeinsam mit einem Physiotherapeuten das Laufen mit den eigenen Beinen neu. „Einziger Wehrmutstropfen bei dieser intelligenten Technik ist, dass die Krankenkassen sie noch nicht als Hilfsmittel akzeptieren und die Kosten nicht übernehmen“, erklärte Janine Hachmann von Kröger bei der Vorstellung der Technik.

Bernd Oertel demonstrierte ebenso beeindruckend, wie er mit der bionischen Handprothese seine linke Hand wieder für den Alltag benutzen kann. „Diese bionischen Systeme zeichnen sich durch ein Wahrnehmen, Denken und Handeln in Echtzeit aus. Sensoren nehmen die Bewegung in Sekunden auf, wobei sie schneller als die menschliche Wahrnehmung sind“, stellte Stefan Krautz, Orthopädietechnik-Meister bei Kröger, die Details vor. Mit Hilfe eines modernen Smartphones kann Bernd Oertel seine Handprothese steuern und sogar einzelne Finger bewegen.

Margitta Hoffmann und Bernd Oertel verleiht die moderne Technik ein neues Lebensgefühl. Dafür investieren beide viel Kraft und Zeit in das Training und den Umgang mit den einzigartigen Hilfsmitteln. Alltäglich und selbstverständlich ist das nicht, dennoch möchten beide anderen Betroffenen Mut machen. Mit der Abendklinik bietet das Elbe-Elster Klinikum neben der bereits fest etablierten Samstagsklinik eine weitere Vortragsreihe von Ärzten und Spezialisten für interessierte Laien an.

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Für interessante Informationen und beeindruckende Momente sorgten bei der ersten Abendklinik in Elsterwerda (v.l.): Orthopäde Dr. med. Ralf Hönisch, Chefarzt Frank Hoffmann, Schirmherrin und Landtagsabgeordnete Anja Heinrich, Margitta Hoffmann,  Janine Hachmann, Stefan Krautz, Bernd Oertel und Patrick Voigt. (Foto: EEK/ Dunja Petermann)

Abendklinik

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet am 13., 20. und 27. Juni im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Juli finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Unter Schirmherrschaft der Landtagsabgeordneten Anja Heinrich lädt der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums am 7. Juni um 17 Uhr zu einer neuen Vortragsreihe in das Elsterschloss-Gymnasium nach Elsterwerda ein. „In Anlehnung an unsere beliebte Samstagsklinik, die bereits in Elsterwerda etabliert ist, möchten wir Interessierten mit der Abendklinik ein zusätzliches Format bieten und so über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten informieren“, erläutert Geschäftsführer Michael Neugebauer.

Bei dieser ersten Abendklinik geht es um das Thema Laufen. „Wenn die Knie schmerzen, Hightech-Orthopädietechnik und Laufen mit Querschnittslähmung“ lautet der Titel des Abends. Es werden gemeinsame Vorträge des Elbe-Elster Klinikums, des Ärztenetzes Südbrandenburg (ANSB), der Medizintechnik und Sanitätshaus Harald Kröger GmbH sowie des Epikur Zentrums Bad Liebenwerda geboten. Im Anschluss kann man bei einem kleinen Imbiss miteinander ins Gespräch kommen.

Das Elbe-Elster Klinikum bittet Interessierte bis 31. Mai um telefonische Anmeldung unter 03531 503-333.

Neben der Krebsvorsorge beim Gynäkologen gehört das Mammographie-Screening für Frauen im Alter von 50 bis 69 Lebensjahren zu den besten Möglichkeiten, um Auffälligkeiten in der Brust festzustellen und abzuklären. Gegenwärtig macht die mobile Röntgeneinheit, das sogenannte MammaMobil, Station in Elbe-Elster. Vom 29. Mai bis 2. Juni ist es in Bad Liebenwerda. Anschließend fährt das MammaMobil bis Ende des Jahres nach Elsterwerda, Sonnewalde, Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde. Die Einladung hierfür erfolgt zentral in einem Abstand von zwei Jahren.

Dass Vorsorge Leben retten kann, trifft insbesondere auf die Diagnose Brustkrebs zu. „Vorsorge ist die beste Prävention“, sagt die Gynäkologin Dr. med. Beatrix Schuback. „Frühzeitig erkannt, bestehen sehr gute Heilungschancen“, so die Fachfrau, die seit 2005 ihre Frauenarztpraxis mit dem onkologischen Schwerpunkt in Doberlug-Kirchhain betreibt. Damit bietet sie gemeinsam mit dem Elbe-Elster Klinikum den Frauen aus Elbe-Elster und angrenzenden Regionen im Falle einer Brustkrebsdiagnose eine wohnortnahe ambulante Behandlung nach den gleichen fachspezifischen Leitlinien, wie sie in großen Brustzentren zu finden sind. „Wir kennen das alle: Wenn man krank ist, favorisiert man eine qualifizierte wohnortnahe und familiäre Betreuung. Weite Wege werden häufig gescheut“, erklärt Dr. Schuback. „Gemeinsam mit dem Elbe-Elster Klinikum können wir genau das den Frauen hier vor Ort  bieten“, betont sie.

„Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs. Jede betroffene Frau braucht eine individualisierte Behandlung“, erklärt Dr. Diana Jüge, Chefärztin der Radiologie im Krankenhaus Finsterwalde. Hier wurde gemeinsam mit der Abteilung für Chirurgie in den vergangenen Jahren ein umfassendes und wohnortnahes Leistungsangebot aufgebaut. Neben der Diagnostik und Therapie von Brustkrebserkrankungen gehören auch die Abklärung unklarer, teilweise gutartiger Befunde sowie plastische Operationen zum gesamten Spektrum. Diese führt  Dr. Beatrix Schuback am Elbe-Elster Klinikum im Rahmen eines Kooperationsvertrages durch. Im Quartal betreut die gynäkologische Onkologin  rund 350 Krebspatienten, darunter sechs Männer mit Brustkrebs. Die Frauen aus dem Elbe-Elster-Land und deren Umgebung sind froh darüber, Diagnostik, Therapie – wie Operationen und Chemotherapie – und Nachsorge in sicheren Händen zu wissen. Neben den plastischen brusterhaltenden Maßnahmen werden in Finsterwalde auch rekonstruktive Operationen wie Brustverkleinerungen und  -vergrößerungen durchgeführt. Im monatlichen Tumorboard des interdisziplinären senologischen Arbeitskreises, dem Radiologen, Gynäkologen, Internisten, Pathologen, Chirurgen und auch Strahlentherapeuten angehören, werden alle Patienten einzeln besprochen und ein gemeinsames sowie individualisiertes therapeutisches Konzept festgelegt.

In Deutschland erkrankt etwa jede siebente Frau an Brustkrebs, dies sind inzwischen  über 50 000 Frauen pro Jahr deutschlandweit. Nicht alle Patientinnen werden im Mammographie-Screening erfasst bzw. sind berechtigt daran teilzunehmen. In diesen Fällen erhalten die Frauen in der Radiologie des Krankenhauses Finsterwalde eine Mammographie und wenn erforderlich die weiteren diagnostischen Maßnahmen bei auffälligen Befunden. „Seit mehr als 17 Jahren bieten wir die ambulante Mammographie im Elbe-Elster Klinikum an. Rund 2500 Patientinnen pro Jahr nutzen inzwischen diese wohnortnahe und qualitativ hochwertige Möglichkeit, um tumorverdächtige Befunde abzuklären und sich im Rahmen der Nachsorge den Kontrolluntersuchungen zu unterziehen“, erläutert Chefärztin Dr. Jüge abschließend.

Die einzelnen Termine im Überblick:

Bad Liebenwerda    29.05.2017 - 02.06.2017    
Elsterwerda    06.06. 2017 - 18.07.2017    
Sonnewalde    19.07.2017 - 27.07.2017    
Doberlug-Kirchhain    31.07.2017 - 25.08.2017    
Finsterwalde    28.08.2017 - 12.10.2017    

Im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums sorgt ein neues Röntgengerät dafür, dass moderne und bisher in der Region seltene Untersuchungs- sowie Behandlungsmöglichkeiten in der Gefäßmedizin angeboten werden können.

Das Großgerät der Spitzenklasse ermöglicht die bildliche Darstellung des Gefäßbaumes mit hoher Auflösung und deutlich reduzierter Strahlenbelastung. „Es wird speziell für Untersuchungen und therapeutische Maßnahmen bei Gefäßoperationen angewendet, steht aber auch für komplizierte orthopädische und unfallchirurgische Operationen zur Verfügung“, erläutert Privatdozent Dr. Roland Zippel, Chefarzt der Chirurgie in Herzberg. Mit dem Einsatz der neuen Technik im Operationssaal können klassische operative mit endovaskulären Methoden von innen kombiniert werden. Gefäßveränderungen sind somit an verschiedenen Stellen gleichzeitig und mit minimaler Belastung für den Patienten versorgbar. Eine vergleichbare Technik gibt es gegenwärtig nur in Großstädten mit Kliniken der Maximalversorgung. Das Krankenhaus in Herzberg hat somit ein Alleinstellungsmerkmal im ländlichen Raum zwischen Leipzig und Berlin.

Mit Privatdozent Dr. Roland Zippel wechselte im Herbst des vergangenen Jahres unter anderem ein ausgewiesener Gefäßspezialist an das Elbe-Elster Klinikum. Dadurch kann die Gefäßmedizin auch am Standort Herzberg ausgebaut werden, um dem Erkrankungsspektrum der immer älter werdenden Bevölkerung Rechnung zu tragen. Ziel ist es, die gefäßmedizinische Grund- und Akutversorgung für den Landkreis Elbe-Elster und angrenzende Regionen auf einem hohen Niveau sowie enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten im Krankenhaus Finsterwalde zu gewährleisten.

Das neue Röntgengerät wurde bereits bei den ersten Patienten erfolgreich eingesetzt, unter anderem erfolgte auch erstmals im Elbe-Elster Klinikum die Behandlung von Erkrankungen der Bauchschlagader. „Teamwork zwischen Gefäßchirurgen und spezialisierten Röntgenärzten ist insbesondere bei der Behandlung der Hauptschlagader gefragt, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen“, so Chefarzt Zippel. Mit dem neuen Röntgengerät sind Operationen möglich, die das sogenannte Zugangstrauma während der Operation deutlich reduzieren und damit lange Hautschnitte an Beinen oder Bauch entfallen. Schlagadern werden häufig über einen kleinen Schnitt in der Leistenbeuge aufgesucht, da so ein komplikationsarmer Zugang zu den Gefäßen gewährleistet wird. Über diesen Zugang werden verschlossene Gefäßabschnitte von innen eröffnet und verengte erweitert. Mit Hilfe der neuen Technik sind verschiedene Gefäßeingriffe auch lediglich mit örtlicher Betäubung möglich. Das Röntgengroßgerät wird darüber hinaus auch für die in Herzberg neu etablierte CO2-Angiographie eingesetzt und ermöglicht so die Behandlung von Patienten mit schwerwiegenden Nierenerkrankungen, einer Überfunktion der Schilddrüse bzw. Überempfindlichkeit gegenüber jodhaltigem Kontrastmittel.

Das Elbe-Elster-Klinikum in Herzberg verfügt somit über alle notwendigen Voraussetzungen für eine moderne Gefäßtherapie. Alle Patienten werden in einer fachübergreifenden Fallkonferenz besprochen und erhalten eine individualisierte Empfehlung zur Diagnostik und Therapie. In der Sprechstunde von Chefarzt Dr. Zippel erhalten alle Patienten nicht nur einen zeitnahen Termin bei Beschwerden, sondern werden auch darüber hinaus weiter betreut. Für Nachfragen und Terminvereinbarungen ist das Sekretariat der Chirurgie Herzberg montags bis freitags von 07.00 – 15.30 Uhr unter der Telefonnummer 03535 491290 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 3. Mai um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 5. Juli statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 2., 9. und 16. Mai jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 20. und 21. Mai jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Juni findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Das Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums erlebte in der vergangenen Woche einen ungewöhnlichen Geburtenreigen: Innerhalb von 24 Stunden erblickten acht Kinder bei sieben Geburten das Licht der Welt. Das Team um Chefärztin Dipl.-Med. Roswitha Zeidler leistete dabei außerordentliche Arbeit. „Uns ist es besonders wichtig, dass die werdenden Mütter den regen Betrieb um sie herum nicht merken und die Entbindung ganz individuell erfolgt“, sagt Chefärztin Roswitha Zeidler. „Durch unsere drei modernen Kreißsäle und weitere Räume sind wir für solche Ereignisse gut gerüstet. Außerdem wird dann je nach Bedarf entsprechend mehr Personal eingesetzt“, erklärt sie. „Unsere Ärzte, Hebammen und Schwestern haben großartig und sehr flexibel gehandelt“, lobt die Chefärztin das Team.

Das erste Baby erblickte am 29. März um 18.25 Uhr das Licht der Welt. Nahezu stündlich folgten zwei weitere Kinder, bevor in den frühen Morgenstunden des 30. März noch drei Babys entbunden wurden. Den krönenden Abschluss des Babyreigens bildete am Donnerstag die Geburt von Zwillingen, die schließlich um 13.11 und 13.12 Uhr zur Welt kamen. Das Mädchen und der Junge werden zukünftig in Zahna-Elster zu Hause sein. Beim Geschlecht der insgesamt acht Kinder zeigte sich Mutter Natur ausgeglichen, denn es wurden vier Mädchen und vier Jungs geboren. Die Babys waren dabei zwischen 47 und 54 Zentimeter groß und wogen 2666 bis 3790 Gramm.

Auf die Frage, wie sich die Fachleute diesen ungewöhnlichen Geburtenrekord erklären, antwortet Chefärztin Zeidler: „Es ist eine zufällige Häufung. Alle Frauen waren um den errechneten Entbindungstermin“, so die Gynäkologin aus dem Herzberger Krankenhaus. „Solche Häufungen kommen hier bei uns in der Geburtshilfe etwa ein- bis zweimal im Jahr vor.“

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Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet am 11., 18. und 25. April im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im Mai finden die Pflegekurse wieder in den Krankenhäusern in Elsterwerda und Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal in der Gaststätte „Alt Nauendorf“ beim 9. Südbrandenburger Wundtag, der am Wochenende in Finsterwalde stattfand. Einen erneuten Teilnehmerrekord mit 350 Weiterbildungsinteressierten stellten die Organisatoren aus dem Elbe-Elster Klinikum erfreut fest. Die Besucher kamen aus ganz Ostdeutschland sowie bis aus Bayern zu der in der Region einmaligen Fachtagung. Ergänzend zu den kurzweiligen und eindrucksvoll bebilderten Vorträgen der Fachexperten präsentierten 25 Aussteller Einblicke in die neuesten Produkte zur Wundversorgung.

Abwechslungsreiches Programm
„Unter dem Motto ‚Wunde verbindet‘ erläuterten die Referenten alles Wissenswerte rund um die entscheidende Diagnose einer Wunde und den richtigen Verband“, sagt Oberarzt Götz Ritter, Internist und Angiologe im Finsterwalder Krankenhaus, der auch in diesem Jahr gemeinsam mit Daniela Bock, Wundmanagerin am Elbe-Elster Klinikum, die fachliche Leitung und Vorbereitung des Wundtages übernahm. „Besonders die Vorträge unserer beiden namhaften Gastreferenten aus Leipzig und Stade begeisterten die Zuhörer und gehörten zu den Höhepunkten der Veranstaltung“, so das Fazit von Oberarzt Ritter. Damit meint er Elke Derichs, Leiterin des zentralen Wundmanagements am Krankenhaus St. Georg in Leipzig, und Bernd von Hallern von der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung aus Stade bei Hamburg. Beide schilderten anhand eindrucksvoller Bilder ihre Erfahrungen aus dem Alltag und gaben so wertvolles Wissen zur Wundversorgung und -therapie an die Besucher weiter. Wie im Tatort-Krimi fühlte man sich beim Vortrag von Bernd von Hallern, der als Sherlock Wounds die Detektivarbeit in der Wundbehandlung vorstellte. Neben den Gastreferenten gaben auch die Wundexperten aus dem Elbe-Elster Klinikum Erläuterungen und Handlungsempfehlungen zur infizierten Wunde, zur Schmerztherapie bei  chronischen Wunden sowie zu Komplikationen und Nebenwirkungen. Abgerundet wurde das umfangreiche Programm mit podologischen Behandlungsmöglichkeiten beim Diabetischen Fußsyndrom.

Viel Lob von Besuchern und Ausstellern
Genau der Mix aus Auffrischung und Neuem ist es, der den Wundtag für Schwester Manuela von der Allgemeinarztpraxis Krink aus Finsterwalde zu etwas Besonderem macht. Sie ist zum zweiten Mal dabei und findet die Veranstaltung „lehrreich und unverzichtbar für alle“. „Der Erfahrungsschatz der Referenten lehrt einen zur Vorsicht im Umgang mit einzelnen Wunden“, so ihr Resümee. Als Wundtag-Neuling schätzt auch Ilona Tschischka von der Hauskrankenpflege Dietze in Uebigau die Möglichkeit der Auffrischung von einmal gelerntem Wissen. „Ich bin stolz darauf, hier für mich zu sehen, dass man so viel weiß, dennoch geht die Entwicklung in dem Bereich immer weiter und ich möchte mit meiner Teilnahme am Wundtag auf dem Laufenden bleiben und Neues dazu lernen“, sagt sie.

Als Aussteller vom ersten Wundtag an dabei ist Simone Noack von einem regionalen Anbieter für Medizintechnik. „Interessant, abwechslungsreich und lohnenswert“, so das Fazit der erfahrenen Fachfrau auch in diesem Jahr. „Mir haben besonders das Thema Schmerztherapie sowie die Erläuterungen zu verschiedenen Medikamenten gefallen“, erzählt Simone Noack. Ein besonderes Produkt im Gepäck hat Matthias Helbig von einem Spezialisten für die Larventherapie. „Für uns ist das Feedback aus der Praxis und das Gespräch mit den Anwendern sehr wichtig“, erläutert Helbig den Beweggrund als Aussteller mit dabei zu sein. Wo könnte ihm das besser gelingen als in Finsterwalde, wo die Larventherapie bereits Standard im Elbe-Elster Klinikum ist.

Am Ende des Wundtages wurden erneut zwei Programmpunkte angeboten, die den Teilnehmern die Erlangung der notwendigen jährlichen Fortbildungspunkte für ausgebildete Wundexperten nach den Standards der Initiative Chronischer Wunden e.V. (ICW) ermöglichten. „Im letzten Jahr wurde das sehr gut angenommen, so dass wir uns in diesem Jahr erneut für diese Verfahrensweise entschieden haben“, so Oberarzt Ritter. Der traditionelle Südbrandenburger Wundtag zählt zu den jährlichen Highlights im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH und richtet sich sowohl an niedergelassene als auch klinisch tätige Ärzte sowie Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen.

Die beliebte Vortragsreihe „Samstagsklinik“ des Elbe-Elster Klinikums findet am 1. April erstmals auch im Krankenhaus Finsterwalde statt. Dipl.-Med. Antje Beeck, Chefärztin der Psychiatrie und Psychotherapie, referiert zum Thema „Stress, Burnout und Depressionen“. Der Vortrag beginnt um 10 Uhr in der Personalcafeteria des Krankenhauses.

Interessierten Laien gibt Chefärztin Beeck Informationen zu seelischen Erkrankungen und zu den entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten. „In meinem Vortrag wird es darum gehen, wie man Anzeichen für eine seelische Erkrankung erkennt und diese erfolgreich in der Region behandeln lassen kann“, erläutert Antje Beeck.

Die Samstagsklinik soll zukünftig ähnlich wie in Elsterwerda mehrmals im Jahr auch in Finsterwalde angeboten werden. Mit der Vortragsreihe stellt das Elbe-Elster Klinikum ein besseres Verständnis für Krankheiten her und leistet so Aufklärungs- und Vorsorgearbeit. Außerdem werden die jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten im Klinikum aufgezeigt.

Ab 3. April werden die beiden Gynäkologen Dr. med. Stephanie Zaussinger und Dipl.-Med. Günter Kranke ihre Patienten in den neuen Räumlichkeiten des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Herzberg in der Schliebener Straße 89 begrüßen. Für den Umzug bleibt die Praxis Kranke in der Südpromenade 2 vom 29. bis 31. März geschlossen und die Praxis von Stephanie Zaussinger am 30. und 31. März. Neben den beiden Gynäkologen wird auch Dr. med. Birgit Kittel, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, ab April ihre Dienstags-Sprechstunde in Herzberg im neuen MVZ anbieten.

Die drei Ärzte des Medizinischen Versorgungszentrums in der Schliebener Straße 89 sind ab 3. April unter der Telefonnummer 03535 6283 erreichbar.

Sprechzeiten von Dipl.-Med. Günter Kranke:
Mo - Fr    7.30 bis 12 Uhr,
Mo 13 bis 17 Uhr,
Di und Do 14 bis 18 Uhr.

Sprechzeiten von Dr. med. Stephanie Zaussinger:
Mo 8 bis 16 Uhr,
Di 8 bis 18 Uhr,
Do 13 bis 19 Uhr,
Fr 7.30 bis 11.30 Uhr.

Sprechzeiten von Dr. med. Birgit Kittel:
Di 8 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.

Am 13. März stehen erfahrene Fachärzte der Gynäkologie des Elbe-Elster Klinikums von 15 bis 18 Uhr telefonisch für alle Fragen rund um die Harn- und Stuhlinkontinenz der Frau zur Verfügung. Betroffene haben so die Möglichkeit, Rat und Hilfe unkompliziert, schnell und diskret zu erhalten. Die Gespräche werden vertraulich behandelt, auf Wunsch auch anonym.

„Betroffene verschweigen häufig ihre Erkrankung und schränken sich somit in ihrer Lebensqualität ein“, sagt Chefärztin Dr. Kathrin Angelow. „Dabei sind sie nicht allein und es gibt heutzutage sehr gute Behandlungsmöglichkeiten“, ergänzt sie. In den Krankenhäusern in Finsterwalde und Herzberg werden regelmäßig Sprechstunden zur Inkontinenz angeboten, die pro Jahr von rund 600 Patientinnen genutzt werden. „Führen konservative Therapien wie Beckenbodengymnastik, Elektro¬stimulationstherapie oder lokale Hormonbehandlung nicht zum Erfolg, ist auch eine Operation möglich“, erläutert die Chefärztin. Pro Jahr werden im Elbe-Elster Klinikum über 100 Inkontinenz-Operationen durchgeführt.

In Deutschland ist jede zehnte Frau von Inkontinenz betroffen, der Anteil der älteren Frauen liegt bei über 15 Prozent. Durch die Zunahme des Durchschnittsalters der Bevölkerung ist auch eine Zunahme der harn- und stuhlinkontinenten Menschen zu beobachten. Frauen leiden generell häufiger unter einer Harninkontinenz als Männer. Dafür sind Schwangerschaft, Geburt und die Anatomie des Beckenbodens der Frau verantwortlich.

Bei der Telefonsprechstunde am 13. März beantworten Chefärztin Dr. Kathrin Angelow, Oberarzt Dr. Sixten Stoppe und Oberärztin Zainab Moualla gern die Fragen der Anrufer. Die Experten der Urogynäkologie sind an diesem Tag unter der Telefonnummer 03535 491-0 erreichbar.

Auf dem nunmehr 9. Südbrandenburger Wundtag werden auch in diesem Jahr zahlreiche Experten aktuelle Erkenntnisse in der Wundversorgung und -therapie präsentieren. Der Fachtag findet am 18. März von 8 bis 17 Uhr in der Gaststätte „Alt Nauendorf“ in Finsterwalde statt. Als jährliches Highlight im Veranstaltungskalender der Elbe-Elster Klinikum GmbH wurde unter dem Motto „Wunde verbindet“ ein umfangreiches und praxisorientiertes Programm erstellt.  

Im Mittelpunkt der Fachvorträge stehen Erläuterungen und Handlungsempfehlungen der Spezialisten des Elbe-Elster Klinikums zur infizierten Wunde, zur Schmerztherapie bei  chronischen Wunden sowie zu Komplikationen und Nebenwirkungen. Podologische Behandlungsmöglichkeiten beim Diabetischen Fußsyndrom und die neuesten Wundprodukte werden genauso betrachtet wie die kurzweiligen und anschaulichen Fallbeispiele und Erfahrungsberichte der Experten. Als namhafter Gastreferent konnte unter anderem Bernd von Hallern von der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung aus Stade gewonnen werden, der das Thema „Sherlock Wounds - Detektivarbeit in der Wundbehandlung“ vorstellen wird.

Ergänzend zu den Fachvorträgen präsentieren verschiedene Unternehmen bei einer Industrieausstellung ihre Angebote. Der Südbrandenburger Wundtag wird außerdem durch zahlreiche Sponsoren unterstützt. Die Fachtagung richtet sich sowohl an niedergelassene als auch an klinisch tätige Ärzte sowie an Mitarbeiter von Praxen, Pflegediensten und Pflegeheimen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Elbe-Elster Klinikum bittet Interessenten, sich bis zum 1. März bei Angela Tondera unter der Telefonnummer 03531 503-333 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden.

Eine detaillierte Übersicht zum Ablauf des Wundtages ist im Programm zu finden.

Der in Herzberg ansässige Gynäkologe Dipl.-Med. Günter Kranke freut sich bereits jetzt, ab April seine Patienten in den neuen Räumlichkeiten des zukünftigen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Herzberg begrüßen zu können. Dieser Tage machte er sich ein Bild vom Baufortschritt vor Ort in der ehemaligen Stadtbibliothek. „Ich bin schon sehr gespannt, wie es aussehen wird, wenn die Bauarbeiten beendet sind“, sagt Günter Kranke. Auch die Gynäkologin Dr. med. Stephanie Zaussinger, die ebenfalls mit ihrer Praxis ins neue MVZ Herzberg einziehen wird, nahm schon einmal die Räume in Augenschein. „Es herrscht Hochbetrieb auf der Baustelle, so dass wir ab April pünktlich unsere Praxen eröffnen können“, sagt sie. Neben den beiden Gynäkologen wird auch Dr. med. Birgit Kittel, Fächärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, ihre Dienstags-Sprechstunde in Herzberg im neuen MVZ anbieten.

Die Wohnungsbaugesellschaft Elsteraue, der das Gebäude in der Herzberger Innenstadt gehört, baut derzeit das Eckhaus in der Schliebener-Straße/Rosa-Luxemburg-Straße zum Medizinischen Versorgungszentrum des Elbe-Elster Klinikums um. „Zukünftig werden hier mehrere Arztpraxen die ambulante medizinische Versorgung vor Ort unterstützen“, so der Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums Michael Neugebauer.

Foto (Elbe-Elster Klinikum GmbH/ I. Aufgebauer): Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer und die beiden Gynäkologen Dr. med. Stephanie Zaussinger sowie Dipl.-Med. Günter Kranke (v.l.) auf der Baustelle des zukünftigen MVZ in Herzberg.

MVZ Herzberg

Die nächsten Kurse zur Pflege in der Familie des Elbe-Elster Klinikums finden am 07., 14. und 21. März jeweils ab 16.30 Uhr im Krankenhaus Finsterwalde und am 25. und 26. März jeweils ab 10 Uhr im Krankenhaus Elsterwerda statt. In Elsterwerda dauert der Kurs am Samstag sechs Stunden und am Sonntag drei, in Finsterwalde jeweils drei Stunden. Die Kurse sind kostenlos und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Da sich die Kurse an den einzelnen Standorten immer aus mehreren Einheiten zusammensetzen, können nicht nur einzelne Tage belegt werden. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an den Rezeptionen der Krankenhäuser in Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-0 und in Finsterwalde unter 03531 503-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im April findet der Pflegekurs wieder im Krankenhaus Herzberg statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

Werdende Mütter, Väter und Angehörige können sich wieder am 1. März um 19 Uhr im Krankenhaus Herzberg über eine Entbindung informieren. Dabei werden Fragen rund um die Geburt erläutert und erklärt, wie diese so natürlich, aber auch so sicher wie möglich gestaltet werden kann. Mit der Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, deren Hebammen und dem Chefarzt der Kinderabteilung stehen kompetente Partner für Gespräche zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Kreißsäle des Krankenhauses. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Speiseraum des Krankenhauses Herzberg, Alte Prettiner Straße.

Die Elbe-Elster Klinikum GmbH bietet werdenden Eltern in regelmäßigen Abständen  Informationsabende zu Schwangerschaft, Geburt und Baby an. Der nächste Infoabend findet am 3. Mai statt. Mehr zu den Angeboten des Klinikums vor, während und nach der Entbindung zudem unter www.elbe-elster-klinikum.de .

Für Patienten mit einem Hämorrhoidenleiden steht jetzt im Elbe-Elster Klinikum eine sanftere Operationsmethode zur Verfügung. Der Trend zu weniger belastenden Eingriffen in allen Bereichen der Medizin ist ungebrochen. Aus diesem Grund werden verstärkt minimal-invasive Behandlungsmethoden, bei denen besonders organschonend und ohne offene Wunden vorgegangen wird, angewendet. Das Behandlungsspektrum von Hämorrhoiden in Herzberg wurde nun auch durch eine weniger invasive Operationsmethode komplettiert. „Der Vorteil für die Patienten ist dabei groß: Die Patienten haben weniger Schmerzen, da nicht mehr geschnitten wird, der Eingriff dauert nur etwa 30 Minuten und es ist in der Regel nur ein Krankenhausaufenthalt von einem Tag nötig“, erläutert Chefarzt Privatdozent Dr. Roland Zippel.

Das Hämorrhoidenleiden gilt als eine der häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt und gehört bis heute zu den gesellschaftlichen Tabuthemen. „Meist wird erst ein Arzt aufgesucht, wenn die Beschwerden für den Patienten nicht mehr akzeptabel sind“, weiß der erfahrene Fachmann zu berichten. „Zu groß war bisher die Angst vor einem operativen Eingriff, der mit Schmerzen und einem langen Genesungsverlauf sowie Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit verbunden war“, so Chefarzt Zippel. „Mit der neuen minimal-invasiven Behandlungsmethode wollen wir unseren Patienten genau diese Ängste nehmen und ihnen ihre gewohnte Lebensqualität schnell zurückgeben“, macht Dr. Zippel den Betroffenen Mut.

Je nach Stadium der Hämorrhoidenerkrankung werden in Herzberg verschiedene Behandlungsvarianten angewendet. Bei weniger ausgeprägten Befunden steht nach wie vor die Gummibandligatur im Vordergrund, die ambulant und ohne Narkose die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt. Bei ausgeprägten Befunden oder Therapieversagen sind operative Methoden notwendig. Bei der neuen OP-Methode werden die Blutgefäße gezielt unterbunden und gleichzeitig die vorgefallenen Hämorrhoidalknoten in den Mastdarm zurückverlagert. Dies ist schmerzarm und weist eine hohe Erfolgsquote auf. Deshalb kommen die Klammernahttechnik und die klassischen Operationsmethoden nur noch sehr selten zur Anwendung.

Spezielle Sprechstunden für Patienten mit Hämorrhoidalleiden und anderen Erkrankungen des Mastdarmes werden sowohl in der Abteilung für Innere Medizin durch Prof. Roland Reinehr und in der Abteilung für Chirurgie durch Privatdozenten Dr. Roland Zippel angeboten. Neben Prof. Reinehr, der schon seit vier Jahren in Herzberg sehr erfolgreich tätig ist, wechselte PD Dr. Roland Zippel im Herbst des vergangenen Jahres vom Elblandklinikum Riesa ins Elbe-Elster Klinikum nach Herzberg. Er bringt einen reichhaltigen Erfahrungsschatz auf den Gebieten der minimal-invasiven Chirurgie und speziellen Tumor- sowie Gefäßchirurgie mit.

Der nächste Kurs zur Pflege in der Familie findet am 14., 21. und 28. Februar im Krankenhaus Herzberg des Elbe-Elster Klinikums statt. Er beginnt jeweils um 17 Uhr und dauert drei Stunden. Der Kurs ist kostenlos und kann unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder einer Pflegestufe in Anspruch genommen werden. Er besteht aus mehreren Einheiten, so dass nicht nur einzelne Tage belegt werden können. Das Elbe-Elster Klinikum bittet um vorherige Anmeldung an der Rezeption des Krankenhauses Herzberg unter der Telefonnummer 03535 491-0, da der Kurs nur stattfindet, wenn ausreichend Teilnehmer gemeldet sind. Im März finden die Pflegekurse in den Krankenhäusern in Elsterwerda und in Finsterwalde statt.

Plötzliche Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen ebenso wie deren Familien vor große Herausforderungen. Unterstützung im Alltag muss organisiert werden und die pflegenden Angehörigen haben in vielen Fällen kein anwendungsbereites Pflegewissen. Oft drängt die Zeit, denn der Pflegebedürftige soll nach seinem Krankenhausaufenthalt eine stabile Pflegesituation vorfinden. Um hier Abhilfe zu schaffen, setzt das Elbe-Elster Klinikum das Projekt der AOK Nordost „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ aktiv um. Der PfiFf-Kurs richtet sich an Pflegende ebenso wie an Menschen, die sich auf eine Pflegesituation vorbereiten wollen.

„Achtung, Zwillinge!“ hieß es in jüngst im Herzberger Krankenhaus. Das Elbe-Elster Klinikum hatte nach der Premiere im letzten Jahr zum zweiten Zwillingstreffen eingeladen. Nach ungewöhnlichen 12 Zwillingsgeburten im Jahr 2015 entstand die Idee, den Familien eine Möglichkeit zum Kennenlernen und für den Erfahrungsaustausch untereinander zu bieten. Das Treffen stieß im vergangenen Jahr auf sehr positive Resonanz, so dass nun auf ein Wiedersehen nach Herzberg eingeladen wurde.

„Mit acht Zwillingsgeburten liegt das Jahr 2016 immer noch über dem durchschnittlichen Wert von fünf Zwillingsgeburten im Jahr“, freut sich Chefärztin Dr. Kathrin Angelow über das zahlreiche doppelte Kinderglück im Herzberger Kreißsaal. Eine Besonderheit bei den Zwillingsgeburten sind eineiige Zwillinge, also Zwillinge, die aus einer befruchteten Eizelle entstehen, die sich später teilt. Diese Kinder verfügen über die gleichen Erbanlagen, sehen daher identisch aus und haben dadurch natürlich das gleiche Geschlecht. „Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei Zwillingen um eineiige Zwillinge handelt, liegt bei 20 bis 30 Prozent“, erläutert die Chefärztin.

Dass sich eineiige Zwillinge zum Verwechseln ähnlich sehen, bewiesen Linus und Lucas sowie Mayla und Megan beim Treffen in Herzberg. Linus und Lucas wurden bereits am 5. April 2015 geboren und flitzten schon flink zwischen dem Spielzeug hin und her. Sie waren nur anhand ihrer Namensschilder zu unterscheiden. Mutti Victoria Herzog aus Herzberg hatte sich liebevoll um die Organisation des Spiele- und Kennenlern-Nachmittages gekümmert und Rutsche, Bällebad, Bausteine und noch einiges mehr aus dem heimischen Kinderzimmer mitgebracht.

Die beiden eineiigen Mädchen Mayla und Megan, die am 6. Mai 2016 geboren wurden, sind ebenfalls nicht auf den ersten Blick zu unterscheiden. „Dass man Zwillinge bekommt, trifft immer nur die anderen, aber nicht einen selbst“, so dachte Mutti Elke Röhnert bis zu ihrer eigenen Zwillings-Schwangerschaft. „Natürlich ändert sich der Alltag mit Zwillingen gravierend, aber zu sehen, wie zwei Babys gleichzeitig groß werden, ist noch einmal ein ganz besonderes Wunder“, erzählt die nun dreifache Mutter aus Doberlug-Kirchhain. Der dreijährige Sohn von Elke und Mathias Röhnert ist besonders stolz auf seine beiden kleinen Schwestern.

Wie schnell man eine Großfamilie wird und damit Wohnraum sowie Auto nicht mehr genügend Platz bieten, erfuhren auch Sybille Kriebisch und Sven Thinius aus Ahlsdorf. „Eigentlich war nur ein gemeinsames Kind geplant, da ich bereits zwei Töchter habe“, erzählt Sybille Kriebisch. Doch dann erblickten die Zwillinge Richard und Charlotte am 1. August 2016 das Licht der Welt und es entstand eine Patchwork-Familie, bei der auch die Großeltern mit im Haus leben. „Wir sind in den neuen Alltag reingewachsen, bei dem Richard Papas Unterstützung im Frauenhaushalt ist“, erzählt der stolze Papa mit einem Augenzwinkern.

Den Trubel und das Kennenlernen der anderen Zwillinge verschlafen haben die Jüngsten in der Runde – Eddy und Mieke aus Doberlug-Kirchhain. Sie kamen an 6. Oktober zur Welt und fühlten sich in den Armen von Mama Sabine und Papa Julian Haake sichtlich wohl. Auf die Frage, wie sich das Leben des jungen Paares mit den Zwillingen geändert hat, sagt Mutti Sabine Haake: „Man kommt ganz schnell weg vom Perfektionismus, sieht vieles gelassener und lernt, vier Schritte vorauszudenken.“

„Zwillinge bedeuten nicht nur für die Eltern großes Glück, viel Freude und eine hohe Verantwortung, sondern auch für uns als Team der Herzberger Geburtshilfe“, betont Chefärztin Angelow. Deshalb ist es für sie und Chef-Hebamme Veronika Jeschke auch eine besondere Freude zu sehen, was aus ihren kleinen Schützlingen geworden ist.

Zwillingstreffen2017

MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova verstärkt seit Jahresbeginn das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Elbe-Elster Klinikums in Falkenberg. In der vergangenen Woche wurde die 40-Jährige von Klinikum- Geschäftsführer Michael Neugebauer und Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick begrüßt.

Gabriela Jurcic-Vaclavikova stammt aus der Slowakei und lebt seit über zehn Jahren in Deutschland. Nachdem sie es wegen der Facharztausbildung im Jahre 2009 von Herzberg nach Bayern zog, ist sie nun wieder mit ihrem Mann und den zwei Kindern in den Elbe-Elster Kreis zurückgekehrt. „Nach der jahrelangen Tätigkeit in der Notaufnahme und auf der Intensivstation freue ich mich nun sehr auf die neue Herausforderung im MVZ“, sagt die Fachärztin für Innere Medizin.

Ab Februar wird zusätzlich auch Dr. Gunther Haase im MVZ Falkenberg tätig sein. Die Veränderungen bei den Ärzten im MVZ waren notwendig geworden, weil die beiden bisherigen Ärztinnen im MVZ, Dr. Gabriele Grieger und Dr. Evelyn Große, im vergangenen Jahr in ihren wohlverdienten Ruhestand gingen.

Das MVZ in Falkenberg befindet sich in der Karl-Marx-Straße 1 und ist unter der Telefonnummer 035365 386648 zu erreichen.

Sprechzeiten:

Hausärztliche Patienten
MUDr. Gabriela Jurcic-Vaclavikova
Fachärztin für Innere Medizin/Hausärztin
Montag 8 - 12 Uhr
Dienstag 8 - 12 und 15 - 18 Uhr
Mittwoch 8 - 12 Uhr
Donnerstag 8 - 12 und 15 - 18 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr

 
ab 01.02.17:
Dr. Gunther Haase
Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt
Montag 8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Dienstag 8 - 12 Uhr
Mittwoch 8 - 12 und 16 - 18 Uhr
Donnerstag 8 - 12 Uhr
Freitag 8 - 12 Uhr
 
Neurologische und psychiatrische Patienten
 
Dipl.-Med. Carola Laube
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
Montag 9 - 12 und 14 - 16 Uhr
Dienstag 9 - 12 und 16 - 19 Uhr
Mittwoch 9 - 12 Uhr
Donnerstag 9 - 12 und 14 - 17 Uhr

Nachdem im vergangenen Jahr das erste Baby bis zum 2. Januar 2016 auf sich warten ließ, erblickten dieses Mal im Herzberger Kreißsaal gleich drei Kinder am Neujahrstag das Licht der Welt. Zunächst wurde in den Morgenstunden die kleine Lina geboren. Mittags um 12.10 Uhr folgte dann der einzige Junge in der Runde: Mikilauda Slotta. Beim ersten Maßnehmen wog er 3390 Gramm bei einer Größe von 52 Zentimetern. Schließlich wurde am Nachmittag um 15.47 Uhr noch das erste Kind von Samah Brais und Dr. Saleh Dabbagh geboren. Das kleine Mädchen bekommt 3370 Gramm und eine Länge von 50 Zentimetern in ihr Stammbuch eingetragen. Beim Namen für ihre Tochter brauchten die Eltern noch etwas Bedenkzeit und werden sich in den nächsten Tagen entscheiden. Samah Brais ist selbst Assistenzärztin in der Herzberger Gynäkologie und Geburtshilfe und stammt aus Aleppo in Syrien.

Rückblickend auf das Jahr 2016 ist im Elbe-Elster Klinikum ein weiterer positiver Geburtentrend zu erkennen. Die Zahl der Kinder, die in der Herzberger Geburtshilfe das Licht der Welt erblickten, ist mit 540 Babys im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Unter den 532 Geburten wurden acht Zwillingsgeburten gezählt. Nach dem Rekord im letzten Jahr mit zwölf Zwillingsgeburten liegt diese Anzahl immer noch über dem Durchschnitt von fünf Zwillingsgeburten pro Jahr in Herzberg. Die Nase vorn hatte im zurückliegenden Jahr erneut das männliche Geschlecht: 278 Jungen standen 254 Mädchen gegenüber.

Geburtenstärkster Monat im Jahr 2016 war auch wie schon im Vorjahr der September mit 65 Geburten. Während die Zahl der Mütter mit dem ersten und dritten Kind in etwa konstant blieb, war ein leichter Zuwachs bei den Müttern mit zwei Kindern zu verzeichnen. Die Kaiserschnittrate ist im vergangenen Jahr leicht um zwei auf rund 21 Prozent gestiegen, liegt aber dennoch deutlich unter dem brandenburgischen und deutschen Durchschnitt. Zum Einzugsgebiet der Herzberger Geburtshilfe gehören neben dem Landkreis Elbe-Elster auch die Randgebiete angrenzender Landkreise wie beispielsweise Jessen und Dahme. Zudem ist weiterhin der Trend zu erkennen, dass Frauen extra ins Elbe-Elster Klinikum nach Herzberg kommen, um ihren Nachwuchs in der ehemaligen Heimat zu entbinden, so zum Beispiel aus Berlin, Leipzig oder Potsdam.

Bei der Namenswahl hatten im letzten Jahr Mia und Leo die Nase vorn. Weitere häufige Vornamen waren bei den Mädchen Marie, Martha, Pia, Lia, Lea, Lotte/Lotta, Emilia, Sophie/Sophia und bei den Jungen Leon, Theo, Theodor, Max, Maximilian, Anton, Edgar/Eddy sowie Henry/Henrik.

Zu den eher selteneren Mädchennamen gehörten Smilla, Elina, Luna, Peppina, Fenja, Freda, Kayla, Rosalie, Summer und Hailey. Unter den seltener vergebenen Namen für Jungen waren Kurt, Franz Adam, Leopold, Jaromir, Tamme, Logan, Taavi, Jukka, Railey und Eyveno.

Wer mehr über die Geburtshilfe im Elbe-Elster Klinikum erfahren möchte, kann sich jederzeit unter www.elbe-elster-klinikum.de informieren oder einen der regelmäßig angebotenen Informationsabende besuchen.

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